Hannover - Die Entscheidung der EZB, bei der Reduzierung der Nettoanleihekäufe ab Januar 2017 denkbar vorsichtig vorzugehen, hat am Euro-Geldmarkt die beabsichtigte beruhigende Wirkung erzielt, so die Analysten der Nord LB.Nicht zuletzt die Ausweitung der Forward Guidance auf die Reinvestitionen bei fällig werdenden Anleihen, wonach die Tilgungsbeträge aus dem EAPP "für längere Zeit und in jedem Fall solange wie erforderlich" wieder angelegt werden sollten, habe für Gelassenheit gesorgt. Zudem könnten sich die Marktteilnehmer durch das sehr stringente Festhalten am Sequencing, welches eine Anhebung der Leitzinsen erst weit nach dem Ende der Nettoankäufe vorstellbar werden lasse, der sehr sicheren Einschätzung gewiss sein, dass es nicht vor der Jahresmitte 2019 zu einer ersten Adjustierung des für die Geldmärkte maßgeblichen Satzes der Einlagefazilität kommen werde. Als sei dieser Beruhigungscocktail noch nicht stark genug, habe heute der Chefvolkswirt der Notenbank Peter Praet noch einmal beschwichtigende Worte gefunden. Demnach bleibe die Preisentwicklung gedämpft und ein hohes Maß an geldpolitischer Akkomodierung weiterhin notwendig.Den vollständigen Artikel lesen ...
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