Wie stark hängt die Goldpreisentwicklung am Zins? Macquarie sieht alte Zusammenhänge nicht mehr als gegeben an und rechnet mit einem steigenden Goldpreis. Für die Bank ist ein anderer Faktor viel wichtiger.
Steigende Zinsen gleich sinkender Goldpreis?
Eigentlich gilt: Wenn die Zinsen steigen, brechen schlechte Zeiten für Goldanleger an. Doch diese Börsenweisheit hält statistischen Betrachtungen nicht stand. Sie wird viel mehr als Floskel verbreitet, wenn Massenmedien mal wieder nichts anderes zu berichten haben. Viel stärker hängt der Goldpreis von der Entwicklung des US-Dollar ab. Dies zeigen eben jene statistischen Betrachtungen über lange Zeiträume. Dabei gilt: Je stärker der Greenback, desto schwächer der Goldpreis. Goldman Sachs hat sich zuletzt als Dollar-Bulle (mal wieder!) geoutet und auf dieser Basis auch einen Absturz des Goldpreises auf 1.100 US-Dollar je Unze prognostiziert.
Ziel 2018: 1.400 Dollar je Unze
Doch die Goldmänner lagen mit ihrer Währungsprognose schon zum Jahreswechsel falsch, als sie den Euro schwach redeten und ihren Kunden so manchen Verlust einbrockten. Denn das Gegenteil ...
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