FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Spezialchemiekonzern Evonik
Dies belastete die Aktie spürbar. Das Evonik-Papier büßte gegen
Mittag 2,59 Prozent auf 29,29 Euro ein und war schwächster MDax-Wert
JPMorgan-Analyst Chetan Udeshi kritisierte vor allem die Entwicklung bei den liquiden Mittel, die besonders schwach gewesen sei. Ein freier Barmittelzufluss von 511 Millionen Euro im Jahr 2017 decke die Dividendenzahlung von 536 Millionen Euro nicht ab, und das trotz des günstigen Umfeldes für die Evonik-Produkte MMA/PMMA (synthetische Kunststoffe) und von Butadien in der ersten Jahreshälfte, monierte er.
Der Ausblick von Evonik auf das laufende Jahr könnte zudem zur Folge haben, dass Analysten ihre Schätzungen für den freien Cashflow kräftig reduzierten. Auch UBS-Analyst Geoff Haire bemängelte die ergebnisseitige Schwäche und den Free Cashflow.
Damit setzte sich eine negative Sicht am Markt durch, nachdem die Nachrichten von Evonik zunächst vor dem offiziellen Börsenstart noch positiv aufgenommen worden waren. Auch UBS-Experte Geoff Haire hatte eine positive Aktienreaktion erwartet, da Evonik im Zuge des Konzernumbaus alle Optionen für das Methacrylat-Geschäft prüfen will und auch einen Verkauf nicht ausschließt./tav/zb/jha/
ISIN DE000EVNK013
AXC0195 2018-03-06/13:18
