FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Abwärtsbewegung an Europas Börsen hat
sich am letzten Handelstag der Woche noch beschleunigt. Der
EuroStoxx 50
"Insbesondere die europäischen Indizes scheinen den Kampf gegen anziehende Zinsen und den starken Euro zunächst verloren zu haben", hieß es in einem Kommentar von Lynxbroker. Auch in Deutschland legten die Marktzinsen kräftig zu. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg am Freitag auf den höchsten Stand seit September 2015. Bei einer Fortsetzung dieses Trend könnten sich im Vergleich zu Aktien wieder etwas attraktiver werden. "Anleger ziehen Mittel aus den Aktienmärkten ab", lautete das Fazit von Lynxbroker.
Seit Wochenbeginn ist der Eurostoxx 50 um fast 3 Prozent gefallen. Die Gewinne seit Jahresbeginn, wenngleich deutlich geringer als die an der Wall Street, sind damit nahezu aufgezehrt. Als wichtige Unterstützung für den Index werten Beobachter nun das Jahrestief vom 2. Januar von 3469 Punkten.
Der französische CAC 40
Bei den Einzelwerten sackten Aktien des niederländischen
Lichtspezialisten Philips Lighting
Astrazeneca
Positiv fielen die Aktien von Fortum
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AXC0133 2018-02-02/12:05
