ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Hurrikan-Serie in den USA und der teure
Konzernumbau haben den Schweizer Versicherer Zurich
Die drei Wirbelstürme "Harvey", "Irma" und "Maria" kosteten Zurich im vergangenen Jahr 700 Millionen Dollar. Der Konzernumbau schlug mit 143 Millionen Dollar zu Buche. Der Betriebsgewinn ging um 15 Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar zurück. Mit der Neuaufstellung will Greco die jährlichen Kosten im Konzern bis 2019 um 1,5 Milliarden Dollar senken. Davon seien bisher 700 Millionen erreicht, hieß es. Die Aktionäre sollen mit einer um sechs Prozent auf 18 Schweizer Franken erhöhten Dividende an dem Erfolg teilhaben. Zudem will der Konzern eigene Aktien im Umfang von einer Milliarde Dollar zurückkaufen.
Greco hatte im März 2016 die Leitung des Versicherungskonzerns übernommen. Im August kassierte er das Ziel zum Abbau von 8000 Stellen, das Verwaltungsratspräsident Tom de Swaan als Interims-Chef ausgegeben hatte. Man schaue alle Kostenebenen an, es gebe aber keine spezifischen Zahlen, sagte Greco damals./stw/fba
ISIN CH0011075394
AXC0055 2018-02-08/07:22
