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RWE-Chef: Union und SPD dürfen sich nicht an Kraftwerks-Aus festbeißen

Von Christian Grimm

BERLIN (Dow Jones)--Der Chef des Energieversorgers RWE, Rolf Martin Schmitz, hat von Union und SPD in den anstehenden Gesprächen über eine große Koalition eine realistische Energiepolitik verlangt. "Nur über Abschaltungen und Ausstiegszahlen zu diskutieren, macht keinen Sinn, wenn man dabei vergisst, dass eine sichere Energieversorgung gewährleistet werden muss", sagte Schmitz im Interview mit Dow Jones Newswires.

Der Vorstandsvorsitzende des Essener Stromkonzerns hält das Klimaziel für 2020 für eigentlich nicht mehr erreichbar. Er warnte davor, mit "irgendwelchen Symbolbeschlüssen", wie der Abschaltung vieler Kohlekraftwerke, die Vorgaben mit der Brechstange erreichen zu wollen. "Das hilft nicht wirklich weiter, wenn ich das so deutlich sagen darf."

In den Verhandlungen über die Bildung eines Jamaika-Bündnisses hatten sich Grüne, FDP und CDU/CSU auf die Abschaltung von 7 Gigawatt an Kohlekraftwerken bis 2020 verständigt. Das hätte rund 15 Kraftwerksblöcken entsprochen. RWE mit seinen Braunkohlekraftwerken im Rheinischen Revier wäre besonders hart betroffen gewesen.

RWE-Chef auch gegen Kompromissvorschlag 
 

Schmitz erteilte auch dem Vorschlag des eigenen Branchenverbandes BDEW eine Absage, bis zu 10 Blöcke rasch vom Netz zu nehmen. Auch das sei reine Symbolpolitik, so Schmitz, weil andere Länder in Europa dann mehr klimaschädliches Kohlendioxid in die Luft blasen könnten.

Der RWE-Chef verlangte für das neue Jahr stattdessen einen großen Kohledialog. "Viel wichtiger ist es doch, dass wir uns 2018 zusammensetzen mit den relevanten Gruppen, um zu diskutieren, wie machen wir einen langfristigen Kohleausstieg", sagte er. "Das ist entscheidend, nicht 2020".

Die jüngsten Gerüchte um den möglichen Verkauf der Ökostromtochter Innogy an den italienischen Konkurrenten Enel wollte der Konzernchef nicht kommentieren. "Wir sind nicht unter Zeitdruck. Wir sind nicht unter finanziellem Druck. Insofern bin ich vollkommen entspannt", betonte Schmitz.

Vergangenes Jahr wurden in Deutschland noch 40 Prozent des Stroms in Stein- und Braunkohlekraftwerken erzeugt. Eigentlich wollte Deutschland bis 2020 den CO2-Ausstoß um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 verringern. Erreicht werden dürften aber nur 33 bis 34 Prozent.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/chg/smh

(END) Dow Jones Newswires

December 12, 2017 07:45 ET (12:45 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.

© 2017 Dow Jones News
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