Hannover - Die Nervosität an den Finanzmärkten ist ausgesprochen hoch, so die Analysten der Nord LB.Die Marktteilnehmer seien mittlerweile aber in der Gefahr, die Lage zu negativ einzuschätzen. Positive Nachrichten, die es mit Blick auf die US-Handelspolitik durchaus auch gebe, würden von den Börsen momentan völlig ignoriert. So habe die EU bei den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium zunächst eine Ausnahmeregelung erwirken können. Hier werde es weitere Verhandlungen geben, an deren Ende durchaus eine Art "TTIP Light" stehen könnte. Auch andere Länder (zum Beispiel Südkorea und Brasilien) seien von den Zöllen vorerst nicht betroffen. Zudem scheine es konstruktive Fortschritte bei den Verhandlungen um die Zukunft der NAFTA zu geben und China habe sich für eine eher moderate Antwort auf die US-Strafzölle in den Segmenten Stahl und Aluminium entschieden. So werde Peking noch keine handelspolitischen Maßnahmen gegen Soja und Flugzeuge aus den USA ergreifen. Die Sorgen der Anleger seien zwar nachvollziehbar und begründet, positive Nachrichten würden aber ignoriert. Folglich müssten sich beim DAX im Laufe des Jahres wieder höhere Indexstände zeigen können.Den vollständigen Artikel lesen ...
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