WIEN (dpa-AFX) - Der ehemalige Rennfahrer und Unternehmer Niki
Lauda sieht seine Chancen auf die Übernahme der insolventen und vom
ihm gegründeten Fluglinie Niki schwinden. Schuld daran ist seinen
Aussagen zufolge die Lufthansa
Das zeigt laut Lauda den "ganz brutalen Plan der Lufthansa". Die Lufthansa, Mutter der Austrian Airlines (AUA), habe die Zerschlagung von Niki geplant, sollte die EU-Wettbewerbskommission die Übernahme verbieten - was wegen der hohen Marktanteile zu erwarten war.
Lauda hatte Niki 2003 gegründet und war 2011 ausgestiegen. Die Air-Berlin-Tochter hatte Mitte der Woche Insolvenz angemeldet und den Flugbetrieb eingestellt, nachdem Lufthansa die Übernahme abgesagt hatte. Von der Pleite der Fluglinie sind rund 1000 Mitarbeiter betroffen.
Endgültig will Lauda erst Anfang kommender Woche sein weiteres Vorgehen festlegen, wenn er alle Daten des Insolvenzverwalters habe. "Bis Montagfrüh muss er uns sagen, ob er die Flugzeuge zurückgeholt hat."/saw/DP/jha
ISIN DE0008232125
AXC0021 2017-12-17/14:12
