Von Hans Bentzien
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Inflationsdruck auf Erzeugerebene hat im Euroraum im Mai etwas stärker als erwartet zugenommen. Nach Mitteilung von Eurostat stiegen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent und lagen um 3,0 (April revidiert: 1,9) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Das war der stärkste Anstieg auf Jahressicht seit September 2017. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten Teuerungsraten von 0,7 und 2,9 Prozent prognostiziert. Vorläufig war für April eine Jahresteuerung von 2,0 Prozent gemeldet worden.
Die höhere Jahresteuerung im Mai ist darauf zurückzuführen, dass die Preise im Energiesektor um 7,6 (3,5) Prozent gestiegen sind, die von Vorleistungsgütern um 2,4 (2,1) Prozent, die von Gebrauchsgütern um 1,1 (0,9) Prozent, die von Investitionsgütern um 0,9 (1,0) Prozent und die von Verbrauchsgütern um 0,3 (0,5) Prozent. Die Erzeugerpreise in der Industrie ohne den Energiesektor stiegen um 1,4 (1,3) Prozent.
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July 03, 2018 05:00 ET (09:00 GMT)
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