Halle (ots) - In Sachsen-Anhalt setzen Betrüger verstärkt auf eine Variante des Enkeltricks - und geben sich dazu als Polizisten aus. Allein 100 der im vergangene Jahr offiziell registrierten rund 500 Anzeigen wegen Telefonbetrügereien in Sachsen-Anhalt entfielen auf diesen Trick - das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montagausgabe) mit Verweis auf Zahlen des Landeskriminalamtes (LKA).
Die Täter bedrängen ihre Opfer damit, dass gegen die Angerufenen Haftbefehle vorliegen würden und sie diese deshalb dringend zu Hause aufsuchen müssten. "So verschaffen sich die Betrüger Zutritt zu den Wohnungen und bringen die leichtgläubigen Opfer dazu, zum Teil hohe Summen zu zahlen", sagte Lka-Sprecher Andreas von Koß der Zeitung.
Erst vor wenigen Tagen musste die Polizei einen Betrugsversuch in Leuna (Saalekreis) registrieren. Dort sei es falschen Polizisten am Telefon um die Herausgabe persönlicher Finanzdaten gegangen. Wegen 24 weiterer Fälle werde aktuell allein im Saalekreis ermittelt. Und in Halle brachten die falschen Polizisten ein Opfer um 10.000 Euro.
OTS: Mitteldeutsche Zeitung newsroom: http://www.presseportal.de/nr/47409 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_47409.rss2
Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200 hartmut.augustin@mz-web.de
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Erst vor wenigen Tagen musste die Polizei einen Betrugsversuch in Leuna (Saalekreis) registrieren. Dort sei es falschen Polizisten am Telefon um die Herausgabe persönlicher Finanzdaten gegangen. Wegen 24 weiterer Fälle werde aktuell allein im Saalekreis ermittelt. Und in Halle brachten die falschen Polizisten ein Opfer um 10.000 Euro.
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