Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 12.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Drohnen, Robotik, E-Autos: Diese Hightech-Aktie könnte jetzt zünden
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
295 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE EUROPA/DAX fällt Richtung 12.000er Marke - Umfeld belastet

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Börsen weiten die Verluste am Donnerstagnachmittag aus. Der Euro-Stoxx-50 fällt um 2,3 Prozent auf 3.324 Punkte, und der DAX gibt um 2,2 Prozent auf 12.041 Punkte nach. Nach dem Bruch der Unterstützungszone zwischen 12.190 und 12.160 Punkten, die zuletzt immer wieder den Verkäufen standgehalten hatte, rechnen Händler nun noch vor dem Wochenende mit einem Test der 12.000er Marke.

Getrübt wird die Stimmung von deutlich rückläufigen Einkaufsmanager-Indizes in der Eurozone, einem weiteren Rückgang des ifo-Geschäftsklimaindex und dem etwas festeren Euro. Die US-Notenbank hat zwar ihren Leitzins um 25 Basispunkte erhöht, sie bleibt aber auch zumindest für dieses Jahr bei ihrem Ausblick.

Daneben fürchten die Marktteilnehmer weiterhin einen Handelskrieg. Am Freitag treten die US-Zölle auf Stahl und Aluminium in Kraft. Zwar hofft die EU weiterhin auf eine Einigung in letzter Minuten, um die Zölle vermeiden zu können. Die neuen US-Angriffe gegen die angeblich unfaire chinesische Wirtschaftspolitik lassen aber auch bei einer Einigung zwischen EU und USA keine echte Entspannung erwarten.

Während der Euro einen Teil seiner nach der US-Zinserhöhung angefallenen Gewinne wieder hergibt, geht es mit den Renditen deutscher Langläufer am Anleihenmarkt nach unten. Der Bund-Future als Barometer für die Kurse der deutschen Langläufer steigt auf den höchsten Stand seit Mitte Januar.

Banken, Techs und Telekoms besonders schwach 
 

Unter dem Rendite-Rückgang leiden die Banken, deren Index mit einem Minus von 2,8 Prozent die Verliererliste unter den europäischen Branchenindizes anführt. Die mit den fallenden langfristigen Zinsen verbundene Verflachung der Zinskurven setzt die Bank-Aktien unter Druck. "Besonders in den USA dürfte die Kurve nun deutlich flacher werden", sagt ein Händler. Die Wirtschaftsdynamik lasse nach, und die Zollpolitik schüre die Sorgen um die weitere Entwicklung. Im DAX fallen Deutsche Bank um 3,7 Prozent und Commerzbank um 7,4 Prozent.

Zur Schwäche in Europa neigen auch die Technologiewerte. Ihr Stoxx-Branchenindex fällt um 2,1 Prozent. Händler meinen, der Sektor sei vergleichsweise hoch bewertet und deshalb besonders gefährdet für Rückschläge. Laut Merrill Lynch ist die Bewertungsschere zu den klassischen Aktien so weit auseinander gelaufen wie zuletzt 2009. Hinzu kommt der Facebook-Skandal, der die Stimmung für den Technologiesektor drückt.

Der TecDAX verliert 3,4 Prozent und zeigt sich somit ebenfalls deutlich schwächer als die anderen Indizes der DAX-Familie. Hier brechen 1&1 Drillisch um 8 und United Internet um knapp 11 Prozent ein. Drillisch wendet sich zusätzlichen Marktbereichen zu. Die damit verbundenen Anlaufkosten dürften das EBITDA mit 300 Millionen Euro belasten, heißt es bei Jefferies. Der europäische Telekommunikationsindex gibt um 2,2 Prozent nach.

Reckitt Benckiser wirft bei Pfizer das Handtuch 
 

Reckitt Benckiser steigen an der Londoner Börse um 4,5 Prozent. Der Konsumgüterhersteller teilte mit, aus dem Bieterrennen um die Sparte Consumer Healthcare von Pfizer aussteigen zu wollen. "Analysten gehen von einem Preis von mehr als 10 Milliarden US-Dollar aus, daher dürfte die Erleichterungsreaktion bei Reckitt entsprechend stark ausfallen", sagt ein Händler. Damit erhöhen sich die Chancen für Glaxosmithkline, die nun als die wahrscheinlichste Käuferin gehandelt wird. Glaxosmithkline geben um 1,7 Prozent nach.

Im DAX gewinnen Deutsche Börse gegen den Trend 0,4 Prozent. Damit bauen sie ihre Gewinnstrecke weiter aus. Die Börsenbetreiber gelten als Gewinner der turbulenten Zeiten an den Märkten. Dagegen verlieren Heidelbergcement trotz guter Geschäftszahlen und eines soliden Ausblicks 3 Prozent. Im Handel heißt es, die Aktie leide unter Konjunkturängsten.

Nach endgültigen Geschäftszahlen geht es für die Zooplus-Aktie um 8,2 Prozent nach unten. Der Umsatz-Ausblick auf 2018 enttäusche die höheren Erwartungen. Zudem sei auch der Margenausblick schwach, der nur um die Nulllinie pendele, heißt es im Handel.

Hella fallen nach ihrem Zahlenausweis um 3,3 Prozent. Die Geschäftszahlen seien insgesamt zwar im erwarteten Rahmen ausgefallen, das adjustierte EBIT habe jedoch unter Erwartung gelegen, heißt es zur Begründung.

=== 
INDEX                zuletzt  +/- %  absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50       3.324,02  -2,26   -77,02      -5,14 
Stoxx-50            2.928,57  -1,93   -57,49      -7,84 
DAX                12.041,19  -2,18  -267,96      -6,78 
MDAX               25.269,16  -2,01  -517,02      -3,56 
TecDAX              2.573,19  -3,49   -92,98       1,75 
SDAX               12.040,39  -1,30  -157,99       1,29 
FTSE                6.921,74  -1,67  -117,23      -8,44 
CAC                 5.125,82  -2,17  -113,92      -3,52 
 
Bund-Future           158,93            0,94      -0,18 
 
DEVISEN         zuletzt      +/- %  Do, 8:03 Uhr  Mi, 17.28 Uhr   % YTD 
EUR/USD          1,2305     -0,30%        1,2353         1,2353   +2,4% 
EUR/JPY          129,77     -0,78%        130,75         130,75   -4,1% 
EUR/CHF          1,1674     -0,32%        1,1718         1,1719   -0,3% 
EUR/GBP          0,8729     -0,00%        0,8730         1,1454   -1,8% 
USD/JPY          105,44     -0,50%        105,85         105,84   -6,4% 
GBP/USD          1,4098     -0,29%        1,4149         1,4150   +4,3% 
Bitcoin 
BTC/USD        8.593,57      -3,7%      9.041,35       9.041,35  -37,1% 
 
ROHOEL          zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex         64,33      65,17         -1,3%          -0,84   +6,7% 
Brent/ICE         68,74      69,47         -1,1%          -0,73   +4,4% 
 
METALLE         zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.330,35   1.332,17         -0,1%          -1,81   +2,1% 
Silber (Spot)     16,43      16,55         -0,7%          -0,12   -3,0% 
Platin (Spot)    949,60     956,50         -0,7%          -6,90   +2,2% 
Kupfer-Future      3,01       3,05         -1,2%          -0,04   -9,0% 
=== 

DJG/hru

(END) Dow Jones Newswires

March 22, 2018 10:55 ET (14:55 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

© 2018 Dow Jones News
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.