Anzeige
Mehr »
Sonntag, 08.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Der Shakeout: Silber hat genau das getan, was echte Bullenmärkte immer tun - es hat die Touristen abgeschüttelt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
125 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE EUROPA/Leichtes Minus - Deutsche Post mit Gewinnwarnung

Von Michael Denzin

FRANKFURT (Dow Jones)--Nur leicht im Minus haben sich Europas Aktienmärkte am Freitag aus dem Handel verabschiedet. Eine Welle schlechter Nachrichten wurden dabei gut weggesteckt. Technologiewerte litten zwar unter Berichten über reduzierte iPhone-Orders durch Apple, das nur leichte Minus der Apple-Aktie beruhigte aber etwas. Für Enttäuschung sorgten jedoch die deutsche Konjunktur und eine Gewinnwarnung der Deutschen Post. Der DAX fiel um 0,4 Prozent auf 12.767 Punkte, lag damit aber über 150 Punkte über dem Tagestief. Der Euro-Stoxx-50 gab um 0,4 Prozent nach auf 3.447 Punkte.

Auch der Beginn des G7-Treffens in Kanada dämpfte die Stimmung. Eine Annäherung zwischen den USA und den sechs anderen Staaten scheint immer unwahrscheinlicher. Eher sieht es nach einer Verhärtung der Fronten aus angesichts der einseitigen US-Handelspolitik und der Kündigung des Iran-Atomabkommens. Das Zerwürfnis könnte weltweit sichtbar werden, wenn es das erste Mal zu keiner gemeinsamen G-"7"-Abschlussserklärung kommen sollte - schließlich will der US-Präsident bereits am Samstagmorgen wieder abreisen.

Schwache Konjunktur-Signale - Autos unter Druck 
 

Sorgen machten zudem erneut schwache Konjunkturdaten aus Deutschland. Nach den Auftragseingängen vom Vortag hat nun auch die Industrieproduktion enttäuscht. Sie sank im April um deutliche 1 Prozent zum Vormonat, obwohl mit einem Anstieg gerechnet wurde. Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank Gruppe, nannte dies eine herbe Schlappe. Auch in Frankreich ging die Produktion zurück.

Konjunkturwerte wie die Autos stellten daher die Hauptverlierer: Im DAX gaben BMW und Daimler um bis zu 1,1 und VW sogar um 2,2 Prozent nach. Hauptverlierer waren Fiat Chrysler mit 2,6 Prozent Minus, Renault fielen um 1,2 Prozent. Auch bei rohstoffnahen Werten wie Thyssenkrupp ging es um 2,2 Prozent tiefer. Bei den Finanzwerten fielen Commerzbank um 1,6 Prozent und Deutsche Bank um 0,7 Prozent. Druck gab es angesichts steigender Renditen auch wieder auf Italiens Institute, wo Unicredit und Ubi Banca bis zu 2,8 Prozent verloren.

Gewinnwarnung bei Deutscher Post 
 

Eine überraschend deutliche Gewinnwarnung der Deutschen Post drückte die Aktien um 4,6 Prozent. Die Post rechnet dieses Jahr nur noch mit einem bereinigten EBIT von 3,2 Milliarden Euro nach zuvor 4,15 Milliarden Euro. Grund ist das schwache Brief/Paketgeschäft, die wichtigste Sparte des Konzerns.

Apple belastet - Infineon erfreut - Übernahmeangebot für Inmarsat 
 

Aktien von Apple-Zulieferern standen unter Druck: Dialog Semiconductor fielen um 4,0 und AMS um 6,1 Prozent. Für Aixtron ging es 3,9 Prozent abwärts. Seit Wochen belasten Medienberichte über fallende Nachfrage nach dem iPhone. Nun meldete die japanische Nikkei Asian Review, dass Apple vergangenes Jahr noch für 100 Millionen neue iPhones bestellt hatte, für dieses Jahr aber 20 Prozent weniger erwartet.

Infineon ragten hingegen positiv hervor: Der Chip-Hersteller hat positive Aussagen zum Umsatzwachstum gemacht. Gleichzeitig werden daher weitere Investitionen angekündigt, die Gewinnmarge sollen diese aber nicht belasten. Die Aktien legten um 0,7 Prozent zu. Auch SAP stiegen nach ihrer erfolgreichen Sapphire-Konferenz in Florida um 0,8 Prozent zu. Einsamer Kursgewinner an der Spitze war Satelliten-Betreiber Inmarsat, die um 13,5 Prozent zulegten. Hier wurde bestätigt, ein Übernahmeangebot vom US-Konkurrenten Echostar erhalten zu haben.

=== 
INDEX                      zuletzt         +/- %         absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50             3.447,30         -0,36          -12,47      -1,62 
Stoxx-50                  3.057,97         -0,13           -4,01      -3,77 
DAX                      12.766,55         -0,35          -44,50      -1,17 
MDAX                     26.662,35         -0,14          -36,31       1,76 
TecDAX                    2.805,10         -0,37          -10,30      10,92 
SDAX                     12.598,34          0,30           37,54       5,99 
FTSE                      7.681,07         -0,30          -23,33       0,52 
CAC                       5.450,22          0,03            1,87       2,59 
 
Bund-Future                 160,40                          0,21       0,74 
 
DEVISEN                    zuletzt         +/- %        Fr, 8:42  Do, 17:33   % YTD 
EUR/USD                     1,1772        -0,21%          1,1782     1,1826   -2,0% 
EUR/JPY                     128,86        -0,45%          129,13     130,05   -4,7% 
EUR/CHF                     1,1608        +0,43%          1,1556     1,1610   -0,9% 
EUR/GBP                     0,8782        -0,11%          0,8777     1,1366   -1,2% 
USD/JPY                     109,47        -0,23%          109,59     109,96   -2,8% 
GBP/USD                     1,3404        -0,13%          1,3423     1,3443   -0,8% 
Bitcoin 
BTC/USD                   7.593,26         -0,9%        7.641,39   7.685,30  -44,4% 
 
ANLEIHERENDITEN            aktuell        Vortag     YTD absolut 
Deutschland 2 Jahre          -0,67         -0,64           -0,06 
Deutschland 10 Jahre          0,45          0,48            0,02 
USA 2 Jahre                   2,50          2,48            0,60 
USA 10 Jahre                  2,93          2,92            0,52 
Japan 2 Jahre                -0,13         -0,13            0,01 
Japan 10 Jahre                0,04          0,05           -0,01 
 
ROHÖL                      zuletzt     VT-Settl.           +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                    65,55         65,95           -0,6%      -0,40   +9,7% 
Brent/ICE                    76,58         77,32           -1,0%      -0,74  +18,0% 
 
METALLE                    zuletzt        Vortag           +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)               1.298,44      1.297,13           +0,1%      +1,31   -0,3% 
Silber (Spot)                16,75         16,70           +0,3%      +0,05   -1,1% 
Platin (Spot)               904,10        900,00           +0,5%      +4,10   -2,7% 
Kupfer-Future                 3,29          3,28           +0,5%      +0,02   -1,1% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/ros

(END) Dow Jones Newswires

June 08, 2018 12:05 ET (16:05 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

© 2018 Dow Jones News
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

In unserem neuen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau jetzt das Potenzial für überdurchschnittliche Renditen bieten. Stark, günstig und bislang kaum im Fokus.

Jetzt kostenlosen Report herunterladen – bevor es andere tun!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.