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MÄRKTE EUROPA/US-Arbeitsmarktdaten setzen keine großen Akzente

Von Manuel Priego Thimmel

FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen halten am Freitagnachmittag auch nach Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten an ihren leichten Gewinnen fest. Die Zahl der Beschäftigten im April ist mit 164.000 unter der Prognose geblieben, was für die Anleger allerdings von untergeordneter Bedeutung ist. Wichtiger ist die Entwicklung der Stundenlöhne: Der Anstieg im April von 0,15 Prozent blieb leicht unter der Schätzung von 0,20 Prozent. Damit zeichnet sich kein erhöhter Lohndruck aus, der die Fed in Zugzwang bringen könnte.

Der DAX gewinnt 0,6 Prozent auf 12,766 Punkte. Für den Euro-Stoxx-50 geht es lediglich 0,3 Prozent auf 3.538 Zähler nach oben - hier drücken Abgaben im schwergewichteten Bankensektor. Der Euro ist derweil auf ein neues Tief gegen den Dollar bei 1,1910 gefallen. Wirklich fundamentale Gründe für den neuerlichen Schwächeanfall sind im Handel nicht bekannt. Möglicherweise hängt die Euro-Schwäche mit technischen Faktoren zusammen. Übergeordnet geht man im Devisenhandel von einer sich fortsetzenden Schwäche der Einheitswährung aus.

BMW mit schwachem Cashflow 
 

Obwohl BMW auf der Ertragsseite mehr als geliefert hat, geht es für die Aktie um 0,5 Prozent nach unten. "Wer das Haar in der Suppe sucht, findet es beim Cashflow", so ein Marktteilnehmer. Auch Analysten streichen heraus, dass der freie Cashflow gegenüber dem Vorjahresquartal schwach aussehe. Dies liege unter anderem an den deutlich Abflüssen in Lagerbestände. Das Minus bei Linde von 2,6 Prozent und VW (minus 1,9 Prozent) ist rein optischer Natur - die Konzerne beglücken ihre Aktionäre am Freitag mit Dividendenzahlungen.

Bayer verkauft zur Finanzierung der Übernahme des US-Saatgutriesens Monsanto ihre restlichen Covestro-Aktien an Großinvestoren und nimmt damit 2,2 Milliarden Euro ein. Die Nachfrage nach den rund 28,8 Millionen Covestro-Aktien war hoch. Bayer konnte sie zu 75,50 Euro platzieren und musste damit einen nur geringen Abschlag von 1,2 Prozent auf den Schlusskurs gewähren. Covestro fallen um 2,2 Prozent auf 74,80 Euro, für Bayer geht es 0,9 Prozent nach oben.

BASF legen nach Zahlenausweis 1 Prozent zu. BASF hat sich laut NordLB zu Jahresbeginn "in einem schwieriger gewordenen, vor allem durch heftigen Gegenwind von der Währungsseite geprägten Umfeld recht achtbar geschlagen". Vor allem die Segmente Chemicals sowie Oil & Gas seien dabei erfolgreich gewesen. Für einen Freudensprung von 5,3 Prozent sorgen die Lanxess-Aktionäre. Der Spezialchemiekonzern hat den Ausblick erhöht und will das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen um 5 bis 10 Prozent steigern.

Elliott setzt sich bei Telecom Italia durch 
 

Mit Aufschlägen von 1,9 Prozent reagieren Telecom Italia (TI) auf den Sieg des aktivistischen Investors Elliott im Machtkampf mit Vivendi um die Kontrolle beim italienischen Telekommunikationskonzern. Elliott stellt künftig zwei Drittel der Mitglieder des Verwaltungsrats bei Telecom Italia. Und das obgleich Elliott nur 8,8 Prozent der TI-Anteile hält im Vergleich zu den Franzosen mit 24 Prozent. Elliott hat nun bessere Voraussetzungen, die von ihm angepeilte Restrukturierung von TI durchzusetzen.

Druck gibt es auf die Aktien der französischen Bankenwerte. So ist bei der Societe Generale der Gewinn vor Steuern laut Händlern doch unter Erwartung ausgefallen und die Kernkapitalquote gesunken, was die Aktien 6,5 Prozent nach unten drückt. Auch BNP Paribas verlieren 2,5 Prozent wegen höherer Erwartungen. Mit HSBC geht es in London 2,1 Prozent tiefer trotz der Ankündigung eines milliardenschweren Rückkaufprogramms. Der europäische Bankensektor gibt als Schlusslicht 0,6 Prozent nach.

Kräftig unter Druck stehen Air France-KLM mit minus 2,2 Prozent. Hier sei so ziemlich alles schlechter ausgefallen als erwartet, heißt es im Handel. Zu dem höheren Verlust im Quartal geselle sich ein negativer Ausblick auf steigende Kerosinkosten und Belastungen durch den Euro und Streiks. Im Gegensatz dazu zeigt sich die Aktie der British-Airways-Mutter IAG 5,5 Prozent fester. Hier stieg der operative Gewinn deutlich. Auch Easyjet legen um 1,8 Prozent dank starker Passagierzahlen zu.

Norwegian will von IAG nichts wissen 
 

Norwegian brechen nach Ablehnung einer IAG-Übernahmeofferte dagegen um 8,7 Prozent ein. IAG, die mit 4,6 Prozent an den Norwegern beteiligt ist, hat mitgeteilt, eine Offerte unterbreitet zu haben, ohne dabei finanzielle Details zu nennen. Laut Norwegian handelte es sich bereits um das zweite IAG-Angebot; beide seien abgelehnt worden. Norwegian hatte in den vergangenen Jahren die Kapazitäten massiv ausgebaut und war dabei in Schwierigkeiten geraten.

Im MDAX springen nach Zahlen Rheinmetall um 4,7 Prozent. Besonders der Rüstungsbereich habe noch besser als erwartet abgeschnitten. Die Titel des Anlagenbauers Gea legen nach Zahlenausweis 0,3 Prozent zu, für Jungheinrich geht es nach schwächeren Zahlen 1,7 Prozent abwärts. Eine Kaufempfehlung der Commerzbank treibt Pfeiffer Vacuum 8,3 Prozent nach oben. Nach Zahlen verlieren Freenet 5,2 Prozent. Die am Vorabend vorgelegten Geschäftszahlen belegten, dass Investitionen in die Zukunft auf dem Ertrag lasteten, heißt es.

=== 
INDEX                zuletzt  +/- %  absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50       3.537,93   0,25     8,81       0,97 
Stoxx-50            3.083,99   0,38    11,66      -2,95 
DAX                12.766,24   0,60    76,09      -1,17 
MDAX               26.333,33   0,38    99,75       0,51 
TecDAX              2.694,32   0,12     3,32       6,54 
SDAX               12.397,30  -0,22   -27,94       4,29 
FTSE                7.552,36   0,66    49,67      -2,41 
CAC                 5.503,50   0,03     1,84       3,59 
 
Bund-Future           159,08           -0,09      -0,09 
 
DEVISEN                zuletzt      +/- %  Fr., 8:37 Uhr  Do, 17.25 Uhr   % YTD 
EUR/USD                 1,1940     -0,39%         1,1972         1,1959   -0,6% 
EUR/JPY                 130,36     -0,40%         130,64         130,39   -3,6% 
EUR/CHF                 1,1948     -0,09%         1,1958         1,1945   +2,0% 
EUR/GBP                 0,8836     +0,06%         0,8827         1,1331   -0,6% 
USD/JPY                 109,18     -0,00%         109,13         109,02   -3,1% 
GBP/USD                 1,3513     -0,45%         1,3562         1,3551   +0,0% 
Bitcoin 
BTC/USD               9.650,67      -0,3%       9.627,49       9.432,42  -29,3% 
 
ANLEIHERENDITEN        aktuell     Vortag    YTD absolut 
Deutschland 2 Jahre      -0,58      -0,59           0,04 
Deutschland 10 Jahre      0,54       0,53           0,11 
USA 2 Jahre               2,48       2,47           0,59 
USA 10 Jahre              2,94       2,95           0,53 
Japan 2 Jahre            -0,14      -0,14           0,00 
Japan 10 Jahre            0,04       0,04          -0,01 
 
 
ROHOEL                 zuletzt  VT-Settl.          +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                68,69      68,43          +0,4%           0,26  +14,4% 
Brent/ICE                73,79      73,62          +0,2%           0,17  +13,1% 
 
METALLE                zuletzt     Vortag          +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)           1.310,49   1.312,14          -0,1%          -1,65   +0,6% 
Silber (Spot)            16,42      16,44          -0,1%          -0,02   -3,1% 
Platin (Spot)           901,60     905,50          -0,4%          -3,90   -3,0% 
Kupfer-Future             3,05       3,06          -0,3%          -0,01   -8,0% 
=== 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

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May 04, 2018 10:12 ET (14:12 GMT)

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