Der Chemikalienhändler Brenntag
Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verbesserte sich im abgelaufenen Jahr um 3,2 Prozent auf 836,0 Millionen Euro, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Mittwoch in Essen mit. Analysten hatten mit etwas weniger gerechnet. Insbesondere in Nordamerika und Asien lief es rund. Dabei profitierte der Konzern auch von seinen Zukäufen.
Der Umsatz klettere um 11,9 Prozent auf 11,7 Milliarden Euro. Zu diesen Zuwächsen trugen alle Regionen bei. Den Löwenanteil seiner Umsatzerlöse erwirtschaftet Brenntag weiterhin in der Region Europa, Naher Osten und Afrika. Die Region hinkt aber beim Ergebnis den Geschäften in Nordamerika hinterher. Brenntag hatte deshalb zur Halbjahresbilanz ein Sparprogramm angekündigt. Das verursacht zunächst Kosten. Unter dem Strich blieb mit 362 Millionen Euro etwa so viel hängen wie ein Jahr zuvor.
Die Dividende soll um 5 Cent auf 1,10 Euro je Aktie steigen. Für das laufende Jahr peilt Brenntag einen Zuwachs beim operativen Ergebnis an. Weltweit beschäftigte Brenntag rund 15 000 Mitarbeiter. Größter Konkurrent ist die US-Firma Univar aus Redmond im Bundesstaat Washington./mne/das
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AXC0039 2018-03-14/07:33
