Die wachsende Zahl wirtschaftlicher und
politischer Risiken treibt aktuell immer mehr Anleger aus Aktien. Im
Dax
Der X-Dax signalisierte eine Dreiviertelstunde vor der Eröffnung ein Minus von 0,21 Prozent auf 12 015 Punkte für den deutschen Leitindex. Erst tags zuvor war das deutsche Börsenbarometer auf das tiefste Niveau seit Anfang April gesackt.
Der internationale Handelskonflikt und die Währungskrisen in einigen Schwellenländern bleiben wesentliche Themen. Das im Juli auf etwas über 50 Milliarden US-Dollar gestiegene Handelsdefizit der USA befeuert dies laut Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets. Es wüchsen damit Befürchtungen, dass es weitere Zölle seitens der USA geben könnte. Das scheine fast unvermeidbar, schrieb er und verwies auf die Kluft der weltgrößten Volkswirtschaft im Handelsaustausch mit China und auch Europa.
Zudem konnte die deutsche Industrie im Juli erneut weniger Aufträge an Land ziehen. Statt eines erwarteten Plus gingen die Aufträge im Vormonatsvergleich zurück.
Unter den Einzelwerten könnte die Autobranche einen weiteren Blick
wert sein. Sie steht wegen der Zollkonflikte bereits seit geraumer
Zeit deutlich unter Druck. Allein in den vergangenen drei Monaten
hat sie bereits rund 15 Prozent an Wert eingebüßt. VW
Die beiden Zulieferer Leoni
Die neuen Index-Regeln der Deutschen Börse wirbeln zudem die gesamte
Dax-Familie mit Dax, MDax, TecDax
Die Investmentbank HSBC dürfte mit einer großen Branchenstudie in
der Versorgerbranche
Evotec
ISIN DE0008469008 EU0009658145 DE0007203275 DE0008467416
AXC0060 2018-09-06/08:26
