Der französische Zughersteller Alstom
Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um 22 Prozent auf 514 Millionen Euro. Die Erlöse kletterten um neun Prozent auf knapp acht Milliarden Euro. Bei operativem Ergebnis und Umsatz übertraf das Unternehmen die Erwartungen von Analysten. Der Auftragseingang fiel hingegen um fast 30 Prozent, da im Vorjahr besonders große Order angefallen waren. Der Auftragsbestand betrug Ende März knapp 34,2 Milliarden Euro.
Im laufenden Geschäftsjahr will Alstom soviel umsetzen wie ein Jahr zuvor. Zugleich kündigte der Konzern an, noch profitabler werden zu wollen. Die bereinigte Ebit-Marge soll sich auf 7 Prozent verbessern, nachdem sie im vergangenen Jahr 6,5 Prozent betragen hatte.
Derweil treiben Alstom und Siemens ihre geplante Allianz weiter voran. Ende September hatten beide Konzerne für ihr Zuggeschäft eine Partnerschaft auf Augenhöhe angekündigt, die bis Jahresende abgeschlossen werden soll. Mit der Fusion ihrer Zugsparten reagieren die beiden Unternehmen auf den Wettbewerbsdruck, der nach dem Zusammenschluss der beiden größten chinesischen Zughersteller zum Giganten CRRC massiv gewachsen war.
Erst kürzlich hatte Alstom den Ausstieg aus mehreren
Gemeinschaftsunternehmen mit General Electric
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AXC0068 2018-05-16/08:12
