ESSEN (dpa-AFX) - Der vor der Zerschlagung stehende
Energiekonzern Innogy
Eon will dazu in einem ersten Schritt Innogy komplett übernehmen und im Gegenzug den Konkurrenten RWE am eigenen Unternehmen beteiligen. Eon würde das lukrative Netzgeschäft und dem Stromvertrieb von Innogy erhalten, während die erneuerbaren Energien unter dem Dach von RWE vereint werden sollen. Das erst zwei Jahre alte Unternehmen Innogy würde damit zerschlagen.
Für 2017 erreichte Innogy seine im Dezember gesenkte Prognose. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg leicht um 3 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Dazu trug das Netzgeschäft mit rund 1,9 Milliarden Euro den Löwenanteil bei. Das Nettoergebnis wurde mit 778 Millionen Euro nahezu halbiert - unter anderem wegen Abschreibungen auf das britische Vertriebsgeschäft. Bereinigt stieg das Nettoergebnis um 9 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr bekräftigte Innogy und geht weiter von einem bereinigten Nettogewinn von 1,1 Milliarden und einem bereinigten EBIT von rund 2,7 Milliarden Euro aus./nas/stk
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AXC0041 2018-03-12/07:05
