Asiens Börsen haben sich am
Freitag überwiegend mit Gewinnen in das Wochenende verabschiedet.
Die Stimmung hob sich, weil China im Handelsstreit mit den USA
Gesprächsbereitschaft signalisiert hat. Chinas Festlandbörsen
blieben allerdings weiter auf Talfahrt. Als Kursstütze erwiesen sich
vielerorts die Technologiewerte, wenngleich enttäuschende Ausblicke
der US-Konzerne Nvidia und Applied Materials
Der Konfrontationskurs von US-Donald Trump gegen immer mehr Länder hatte zuletzt Sorgen an den Märkten um den Welthandel geschürt. Die Währungskrise in der Türkei hatte die Investoren zusätzlich in Unruhe versetzt. Dass China nun eine Einladung der USA angenommen hat und Ende August eine Delegation nach Washington schickt, war bereits am Vortag an vielen Weltbörsen mit Erleichterung aufgenommen worden - dies setzte sich nun auch in Asien fort. Zwar sende Peking nur Politiker von vergleichsweise niedrigem Rang in die USA, sagte ein Börsianer, doch schaffe die Nachricht etwas Stabilität für die Märkte.
In Hongkong, wo noch gehandelt wird, kletterte der Hang-Seng-Index
An den chinesischen Festlandbörsen erwies sich die
Kursstabilisierung indes nur als kurzes Strohfeuer. Der
CSI-300-Index
Auch für die Börse in Japan verlief die Woche verlustreich - das
dritte Mal in Folge - doch am Freitag ging es aufwärts: Der
japanische Nikkei 225
ISIN XC0009692440 HK0000004322 JP9010C00002 CNM0000001Y0
AXC0047 2018-08-17/10:01
