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EANS Adhoc: voestalpine AG: voestalpine mit zweitem Quartal unter Markterwartung, Korrektur der Ergebniserwartung für das Geschäftsjahr 2018/19 (deutsch)

EANS-Adhoc: voestalpine AG / voestalpine mit zweitem Quartal unter
Markterwartung, Korrektur der Ergebniserwartung für das Geschäftsjahr 2018/19


Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
Gewinnprognose 24.10.2018 Linz - Mit einem EBITDA in Höhe von EUR 860,1 Mio. und einem EBIT in Höhe von EUR 479,5 Mio. liegen die vorläufigen Geschäftszahlen des voestalpine-Konzerns für das 1. Halbjahr 2018/19 unter den Erwartungen des Marktes. Angesichts dieser aktuellen Entwicklung sowie des aus heutiger Sicht unwahrscheinlichen Eintritts der im letzten Ausblick zu Grunde gelegten Prämissen zur überwiegenden Kompensation der negativen Ergebniseffekte der Hochofen-Großreparatur (im Ausmaß von rd. EUR 150 Mio.) hat der Vorstand der voestalpine AG heute den Ausblick angepasst und geht für das Geschäftsjahr 2018/19 nunmehr von einem EBIT von etwas unter EUR 1 Mrd. aus. Dies ist insbesondere auf folgende Faktoren zurückzuführen: * Negative Effekte und Verwerfungen der internationalen Handelsströme aus den immer zahlreicher eingesetzten protektionistischen handelspolitischen Maßnahmen von inzwischen einer Vielzahl an Ländern; * Verwerfungen im Automobilsektor, welche unter anderem in Europa durch ein neues Abgasemissionstestverfahren (WLTP) per 1. September 2018 ausgelöst wurden, und damit verbundene Unsicherheiten; * Erhöhte Kosten aus dem Hochlauf der Automobilaktivitäten in Nordamerika; * Ungeplante Stillstände der HBI-Anlage in Texas vor allem infolge Hochwassers und eines Gasrohrgebrechens; * Zunehmende logistische Herausforderungen bei Zu- und Ablauffrachten ausgelöst durch Niedrigwasser auf den europäischen Wasserstraßen. Das verringerte Ergebnis sowie die dargestellten Faktoren wirken sich auch entsprechend auf die Entwicklung des Cash Flow aus. Die genannten Zahlen sind vorläufig und ungeprüft. Rückfragehinweis: DI Peter Fleischer Head of Investor Relations Tel.: +43/50304/15-9949 mailto:peter.fleischer@voestalpine.com http://www.voestalpine.com Ende der Mitteilung euro adhoc
AXC0130 2018-10-24/10:58
© 2018 dpa-AFX
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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