Fehraltorf (ots) -
- Hinweis: Bildmaterial steht zum kostenlosen Download bereit
unter: http://www.presseportal.ch/de/nr/100019965 -
14% der im Jahr 2017 durch das Eidgenössische
Starkstrominspektorat ESTI kontrollierten elektrischen Erzeugnisse
weisen Mängel auf. Es mussten 108 Verkaufsverbote ausgesprochen
werden. Zusätzlich wurden 16 Rückrufe und Sicherheitsinformationen
von Produkten aus den Bereichen Haushalt, Wohnen und IT öffentlich
aufgeschaltet und die Konsumenten darüber informiert.
Die Marktüberwachung durch das ESTI wird schweizweit durchgeführt
und erfolgt gemäss der Verordnung über elektrische
Niederspannungserzeugnisse (NEV). Elektrische Erzeugnisse für
Haushalt, Büro, Gewerbe und Industrie werden stichprobenweise auf
ihre Konformität und Sicherheit hin überprüft.
1555 überprüfte Erzeugnisse wurden anlässlich von Besuchen bei
Grossverteilern, Fachmärkten, Herstellern, Messen sowie bei
Kontrollen auf Websites und in Printmedien erfasst. Überprüfungen
erfolgten auch aufgrund von Meldungen von Konsumenten, Mitbewerbern
sowie Fachpersonen aus dem Elektrobereich.
Gesamthaft wurden 217 Erzeugnisse mit Mängeln erfasst, was
wiederum 14% aller kontrollierten elektrischen Erzeugnisse
entspricht. Darin enthalten sind 117 Erzeugnisse mit
sicherheitstechnischen Mängeln. Bei einer möglichen Gefährdung von
Benutzern kann das ESTI das weitere Bereitstellen eines Erzeugnisses
auf dem Markt verbieten. 2017 mussten deshalb 108 Verkaufsverbote
ausgesprochen werden. Besonders betroffen waren portable
Haushaltgeräte, Stecker und Adapter, Zeitschaltuhren, Akkus und
Ladegeräte von Laptops und Smartphones, sowie verschiedenste Produkte
mit unzulässigen Steckern.
Zu beachten ist auch, dass der Verkauf von elektrischen Geräten
mit ausländischen Haushalt-Steckern (beispielsweise Schuko-Stecker)
in der Schweiz verboten ist.
Vorsicht ist weiterhin geboten bei Online-Einkäufen von sehr
preisgünstigen elektrischen Geräten direkt aus Fernost. Vielfach sind
solche Geräte Nachahmer-Produkte, welche im längeren Betrieb durch
den Einbau von elektrisch mangelhaften Komponenten und einer
rudimentären Bauweise unsicher werden können.
In 23 Fällen haben die Hersteller und der Handel aufgrund des
Bundesgesetzes über die Produktesicherheit (PrSG) in Zusammenarbeit
mit dem ESTI betroffene Erzeugnisse vom Markt genommen. In 16 Fällen
wurden diese Rückrufe und Sicherheitsinformationen zudem auf der
Website des Büros für Konsumentenfragen BFK veröffentlicht. Dies
betraf Steckdosenleisten, Elektroheizer, Monitore, Leuchten,
Grillgeräte, Reise-Adapter, Rauchmelder, Brotbackgeräte, Drucker,
Karaoke-Sets und Notebooks.
Das ESTI empfiehlt Konsumentinnen und Konsumenten, beim Kauf von
elektrischen Geräten auf Anbieter mit einem erreichbaren und
kompetenten Kundendienst in der Schweiz zu setzen und auf
aussagekräftige Bedienungsanleitungen sowie auf dem Gerät angebrachte
Prüfzeichen zu achten. Ein anerkanntes Schweizer Prüfzeichen ist
beispielsweise das Sicherheitszeichen des ESTI. Geräte mit dem
Sicherheitszeichen sind unter www.esti.admin.ch veröffentlicht.
Geräte mit anerkannten Prüfzeichen weisen höhere Ansprüche an die
Produktesicherheit nach und bieten Konsumenten damit einen Mehrwert.
Originaltext: Eidgenössisches Starkstrominspektorat ESTI
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/nr/100019965
Medienmappe via RSS: http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100019965.rss2
Kontakt:
Adresse für Rückfragen:
Eidgenössisches Starkstrominspektorat ESTI
Marktüberwachung
Luppmenstrasse 1
8320 Fehraltorf
Auskunft: Tel. Nr. 044 956 12 30, Peter Fluri
mub.bs.info@esti.ch
www.esti.admin.ch
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14% der im Jahr 2017 durch das Eidgenössische
Starkstrominspektorat ESTI kontrollierten elektrischen Erzeugnisse
weisen Mängel auf. Es mussten 108 Verkaufsverbote ausgesprochen
werden. Zusätzlich wurden 16 Rückrufe und Sicherheitsinformationen
von Produkten aus den Bereichen Haushalt, Wohnen und IT öffentlich
aufgeschaltet und die Konsumenten darüber informiert.
Die Marktüberwachung durch das ESTI wird schweizweit durchgeführt
und erfolgt gemäss der Verordnung über elektrische
Niederspannungserzeugnisse (NEV). Elektrische Erzeugnisse für
Haushalt, Büro, Gewerbe und Industrie werden stichprobenweise auf
ihre Konformität und Sicherheit hin überprüft.
1555 überprüfte Erzeugnisse wurden anlässlich von Besuchen bei
Grossverteilern, Fachmärkten, Herstellern, Messen sowie bei
Kontrollen auf Websites und in Printmedien erfasst. Überprüfungen
erfolgten auch aufgrund von Meldungen von Konsumenten, Mitbewerbern
sowie Fachpersonen aus dem Elektrobereich.
Gesamthaft wurden 217 Erzeugnisse mit Mängeln erfasst, was
wiederum 14% aller kontrollierten elektrischen Erzeugnisse
entspricht. Darin enthalten sind 117 Erzeugnisse mit
sicherheitstechnischen Mängeln. Bei einer möglichen Gefährdung von
Benutzern kann das ESTI das weitere Bereitstellen eines Erzeugnisses
auf dem Markt verbieten. 2017 mussten deshalb 108 Verkaufsverbote
ausgesprochen werden. Besonders betroffen waren portable
Haushaltgeräte, Stecker und Adapter, Zeitschaltuhren, Akkus und
Ladegeräte von Laptops und Smartphones, sowie verschiedenste Produkte
mit unzulässigen Steckern.
Zu beachten ist auch, dass der Verkauf von elektrischen Geräten
mit ausländischen Haushalt-Steckern (beispielsweise Schuko-Stecker)
in der Schweiz verboten ist.
Vorsicht ist weiterhin geboten bei Online-Einkäufen von sehr
preisgünstigen elektrischen Geräten direkt aus Fernost. Vielfach sind
solche Geräte Nachahmer-Produkte, welche im längeren Betrieb durch
den Einbau von elektrisch mangelhaften Komponenten und einer
rudimentären Bauweise unsicher werden können.
In 23 Fällen haben die Hersteller und der Handel aufgrund des
Bundesgesetzes über die Produktesicherheit (PrSG) in Zusammenarbeit
mit dem ESTI betroffene Erzeugnisse vom Markt genommen. In 16 Fällen
wurden diese Rückrufe und Sicherheitsinformationen zudem auf der
Website des Büros für Konsumentenfragen BFK veröffentlicht. Dies
betraf Steckdosenleisten, Elektroheizer, Monitore, Leuchten,
Grillgeräte, Reise-Adapter, Rauchmelder, Brotbackgeräte, Drucker,
Karaoke-Sets und Notebooks.
Das ESTI empfiehlt Konsumentinnen und Konsumenten, beim Kauf von
elektrischen Geräten auf Anbieter mit einem erreichbaren und
kompetenten Kundendienst in der Schweiz zu setzen und auf
aussagekräftige Bedienungsanleitungen sowie auf dem Gerät angebrachte
Prüfzeichen zu achten. Ein anerkanntes Schweizer Prüfzeichen ist
beispielsweise das Sicherheitszeichen des ESTI. Geräte mit dem
Sicherheitszeichen sind unter www.esti.admin.ch veröffentlicht.
Geräte mit anerkannten Prüfzeichen weisen höhere Ansprüche an die
Produktesicherheit nach und bieten Konsumenten damit einen Mehrwert.
Originaltext: Eidgenössisches Starkstrominspektorat ESTI
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/nr/100019965
Medienmappe via RSS: http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100019965.rss2
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Marktüberwachung
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