Der starke Euro macht dem Darmstädter
Merck-Konzern
In den ersten drei Monaten 2018 verringerte sich der Konzernumsatz im Jahresvergleich um mehr als 4 Prozent auf knapp 3,7 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda pre) sackte gar um 18 Prozent auf rund 1,02 Milliarden Euro ab - im Vorjahr hatte Merck allerdings auch noch von einem positiven Sondereffekt profitiert. Analysten hatten in etwa mit diesen Resultaten gerechnet. Unter dem Strich ging der Gewinn zum Jahresstart um fast 35 Prozent auf 341 Millionen Euro zurück.
Merck konkretisierte seine Prognose für das laufende Jahr. Nachdem die Darmstädter jüngst den Verkauf ihres Geschäfts mit rezeptfreien Arzneien an den US-Konsumgüterriesen Procter & Gamble besiegelt haben, werden für 2018 Erlöse in Höhe von 14,0 bis 14,5 Milliarden Euro aus dem fortgeführten Geschäft erwartet. Das bereinigte Ebitda soll in dieser Abgrenzung auf 3,75 bis 4,0 Milliarden Euro zurückgehen. Hier befürchtet Merck nun negative Währungseinflüssen von 5 bis 7 Prozent, zuvor hatte der Konzern noch mit 4 bis 6 Prozent kalkuliert./tav/jha/
ISIN DE0006599905
AXC0077 2018-05-15/07:41
