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Dow Jones News
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EANS-News: AMAG Austria Metall AG Q1-Q3/2018: Umsatz erneut gesteigert; Hochlauf gewinnt an Dynamik

=------------------------------------------------------------------------------- 
  Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent 
  verantwortlich. 
=------------------------------------------------------------------------------- 
 
Quartalsbericht 
 
Ranshofen - 
 
* Hochlauf der neuen Anlagen im Segment Walzen gewinnt an Dynamik 
* Umsatzanstieg um 4 % auf 825,0 Mio. EUR 
* EBITDA mit 120,1 Mio. EUR aufgrund höherer Rohstoffkosten und Vorlaufkosten 
  für die Standorterweiterung unter dem Vorjahreswert von 129,0 Mio. EUR 
* Attraktives Wachstum bei Nachfrage nach Primäraluminium und 
  Aluminiumwalzprodukten 
* Marktumfeld weiterhin von Sonderthemen beeinflusst 
* Ausblick 2018: Untergrenze der im August veröffentlichten EBITDA-Bandbreite 
  von 150 bis 170 Mio. EUR bleibt realistisch 
 
 
Die AMAG Austria Metall AG konnte den Hochlauf der neuen Anlagen im Segment 
Walzen erfolgreich fortsetzen. 
 
Durch diese Mengensteigerung im Segment Walzen konnten die geplanten 
Absatzrückgänge in den Segmenten Metall und Gießen weitestgehend kompensiert 
werden. Der gesamte Absatz der AMAG-Gruppe lag in den ersten drei Quartalen mit 
315.700 Tonnen nur um 1 % unter dem Vorjahresniveau (1. bis 3. Quartal 2017: 
318.900 Tonnen). 
 
Helmut Wieser, Vorstandsvorsitzender der AMAG: "Wir konnten beim anspruchsvollen 
Hochlauf unseres neuen Werks weitere Erfolge erzielen. Während wir im ersten 
Halbjahr 2018 die Absatzmenge im Segment Walzen nur leicht steigern konnten, 
gewinnt der Hochlauf zunehmend an Dynamik. Im 3. Quartal 2018 erzielten wir ein 
Absatzplus von 7 %." 
 
Der Umsatz der AMAG-Gruppe erhöhte sich verglichen mit den ersten drei Quartalen 
des Vorjahres insbesondere aufgrund des gestiegenen Aluminiumpreises um 4 % auf 
825,0 Mio. EUR. 
 
Das Ergebnis der AMAG-Gruppe wurde in den ersten drei Quartalen von höheren 
Vorlaufkosten im Segment Walzen und vor allem auch von einem marktbedingten 
Anstieg der Rohstoffkosten beeinflusst. Die Produktionskürzung der weltweit 
größten Tonerde-Raffinerie in Brasilien und die US-Sanktionen gegen Russland 
ließen den Preis für Tonerde durchschnittlich um rund 50 % im Vergleich zum 
Vorjahr ansteigen, was das Ergebnis im Segment Metall in den ersten drei 
Quartalen wesentlich belastete. Ein Großteil konnte durch das höhere 
Aluminiumpreisniveau und die gute Performance im Segment Gießen ausgeglichen 
werden. Das Segment Walzen profitierte von der höheren Absatzmenge und konnte 
einen Teil der höheren Vorlaufkosten für das neue Werk ebenso wettmachen. Der 
Effekt aus den US-Importzöllen wurde weitestgehend durch höhere Verkaufspreise 
ausgeglichen. 
 
In Summe erwirtschaftete die AMAG-Gruppe in den ersten drei Quartalen 2018 ein 
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 120,1 Mio. EUR. 
Dies entspricht im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres (129,0 
Mio. EUR) einem Minus von rund 7 %. 
 
Das EBIT lag im Betrachtungszeitraum bei 60,0 Mio. EUR nach 72,0 Mio. EUR im 
Vorjahr. Das Ergebnis nach Ertragsteuern betrug in den ersten drei Quartalen 
43,4 Mio. EUR nach 48,6 Mio. EUR im Vorjahr. 
 
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, beeinflusst durch die 
Aluminiumpreisentwicklung und die höheren Metallbestände in Zusammenhang mit dem 
Hochlauf der neuen Anlagen, lag mit 26,5 Mio. EUR unter dem 
Vorjahresvergleichswert von 66,8 Mio. EUR. Der Cashflow aus 
Investitionstätigkeit verbesserte sich von -87,5 Mio. EUR in den ersten drei 
Quartalen 2017 auf -61,7 Mio. EUR. 
 
Das Eigenkapital der AMAG-Gruppe erhöhte sich im Vergleich zum Jahresultimo 2017 
von 607,9 Mio. EUR auf 623,1 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote blieb mit 42,6 % im 
Vergleich zum 31. Dezember 2017 (43,3 %) nahezu unverändert. 
 
Ausblick 2018: 
Die steigende Nachfrage nach Aluminium und seinen Legierungen bietet eine 
vielversprechende Basis für den eingeschlagenen Wachstumskurs. Das 
Marktforschungsinstitut CRU erwartet für die weltweite Nachfrage nach 
Primäraluminium und Aluminiumwalzprodukten im Jahr 2018 und in den Folgejahren 
ein jährliches Wachstum von rund 4 %. 
 
Das Marktumfeld wird neben den US-Importzöllen und den zunehmenden 
Handelskonflikten von weiteren Sonderthemen merklich beeinflusst. Insbesondere 
die US-Sanktionen gegen einen der größten Aluminium- und Tonerdeproduzenten der 
Welt sowie die behördlich angeordnete Produktionskürzung der weltweit größten 
Tonerde-Raffinerie in Brasilien führten zu hohen Volatilitäten und 
Preisanstiegen an den Rohstoffmärkten. 
 
Die Preise für den Rohstoff Tonerde haben sich infolgedessen erheblich 
verteuert, was das Ergebnis der AMAG-Gruppe im Jahr 2018 belastet. Der höhere 
Aluminiumpreis, die gute Performance im Segment Gießen und die zu erwartende 
Mengensteigerung im Segment Walzen werden einen Teil dieses Ergebniseffekts 
kompensieren. Ein EBITDA am unteren Ende der im August kommunizierten Bandbreite 
von 150 bis 170 Mio. EUR bleibt damit weiterhin realistisch. Ein Ausblick für 
das Folgejahr ist aktuell noch verfrüht. Das Geschäftsjahr 2019 wird wesentlich 
von der Entwicklung der oben genannten Sonderthemen abhängen. 
 
AMAG-Kennzahlen: 
 
 ______________________________________________________________________________ 
|in Mio. EUR          | Q3/2018| Q3/2017|Änderung|   Q1-Q3/|   Q1-Q3/|Änderung | 
|_____________________|________|________|________|_____2018|_____2017|_________| 
|Absatz_in_Tonnen_____|_111.000|_104.100|____6,6%|__315.700|__318.900|____-1,0%| 
|davon externer Absatz| 102.100|  97.400|    4,8%|  296.900|  299.300|    -0,8%| 
|in_Tonnen____________|________|________|________|_________|_________|_________| 
|Umsatzerlöse_________|___285,4|___254,8|___12,0%|____825,0|____790,2|_____4,4%| 
|EBITDA_______________|____33,9|____36,5|___-7,1%|____120,1|____129,0|____-6,9%| 
|EBIT_________________|____14,0|____16,9|__-17,2%|_____60,0|_____72,0|___-16,7%| 
|Ergebnis nach        |    10,3|    11,1|   -6,6%|     43,4|     48,6|   -10,8%| 
|Ertragsteuern________|________|________|________|_________|_________|_________| 
|Cashflow aus         |        |        |        |         |         |         | 
|laufender            |     7,3|    40,0|  -81,7%|     26,5|     66,8|   -60,3%| 
|Geschäftstätigkeit___|________|________|________|_________|_________|_________| 
|Cashflow aus         |   -24,4|   -20,1|  -21,5%|    -61,7|    -87,5|    29,4%| 
|Investitionstätigkeit|________|________|________|_________|_________|_________| 
|Mitarbeiter1)________|___2.003|___1.915|____4,6%|____1.959|____1.866|_____5,0%| 
 
 
 ______________________________________________________________________________ 
|in_Mio._EUR_______|_________30.09.2018|_________31.12.2017|___________Änderung| 
|Eigenkapital______|______________623,1|______________607,9|______________2,5_%| 
|Eigenkapitalquote_|_____________42,6_%|_____________43,3_%|__________________-| 
|Verschuldungsgrad |             57,8 %|             46,4 %|                  -| 
|(Gearing)_________|___________________|___________________|___________________| 
 
1) Durchschnittliches Leistungspersonal (Vollzeitäquivalent) inklusive 
Leihpersonal, ohne Lehrlinge. Enthält den 20Prozentigen Personalanteil der 
Beteiligung an der Elektrolyse Alouette. 
 
 
 
 
 
 
 
Rückfragehinweis: 
Investorenkontakt: 
Dipl.Kfm. Felix Demmelhuber 
Leitung Investor Relations 
AMAG Austria Metall AG 
Lamprechtshausenerstrasse 61 
5282 Ranshofen, Österreich 
Tel.:   +43 (0) 7722-801-2203 
Email: investorrelations@amag.at 
 
Pressekontakt: 
Dipl.Ing. Leopold Pöcksteiner 
Leitung Strategie, Kommunikation, Marketing 
AMAG Austria Metall AG 
Lamprechtshausenerstrasse 61 
5282 Ranshofen, Österreich 
Tel.: +43 (0) 7722-801-2205 
Email: publicrelations@amag.at 
 
Ende der Mitteilung                               euro adhoc 
=------------------------------------------------------------------------------- 
 
 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

October 31, 2018 02:30 ET (06:30 GMT)

© 2018 Dow Jones News
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