Die Wiener Börse hat am Freitag leichte
Kurseinbußen hinnehmen müssen. Der ATX
Am Nachmittag richtete sich das Augenmerk der Investoren dann Richtung USA und auf den dortigen Arbeitsmarktbericht: Die US-Wirtschaft hat im Mai mehr Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Außerhalb der Landwirtschaft sind 223 000 Stellen hinzugekommen. Analysten hatten im Mittel nur mit 190 000 neuen Jobs gerechnet. Zudem sind die Löhne und Gehälter im Mai stärker gestiegen als erwartet.
Die Regierungsbildung in Italien sorgte vor allem im europäischen
Finanzsektor für Erleichterung und Auftrieb. Unter den heimischen
Bankwerten konnten Raiffeisen 2,25 Prozent auf 27,70 Euro zulegen.
Erste Group
Voestalpine
Titel der AMAG verloren 0,41 Prozent auf 48,80 Euro. Die USA sind für den Alu-Konzern ein wichtiger Markt. Lieferungen dorthin werden jetzt teurer. Die US-Strafzölle werden den AMAG-Gewinn schmälern, nach bisherigen Angaben um einen mittleren einstelligen Millionenbetrag. Diese ersten Schätzungen stammen von Anfang März. Am Freitag, nachdem Washington seine Zoll-Ankündigungen umgesetzt hat, gab es keine zusätzliche Stellungnahme von der AMAG.
Belastet wurde der ATX auch von den deutlichen Kurseinbußen bei
Wienerberger
ISIN AT0000999982
AXC0265 2018-06-01/18:14
