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Wochenrückblick KW24: Anleger mögen Woche der Notenbanken und ignorieren VW-Milliardenstrafe

Es war die Woche der Notenbanken. Erst hat die US-Notenbank Fed die Leitzinsen erhöht, dann folgte die EZB mit dem Ende des Anleihekaufprogramms. Doch die Börsianer nahmen dies alles gelassen auf. Denn: Die Entscheidungen waren schon lange vorbereitet und in den Kursen eingepreist. Der DAX übersprang sogar die Marke von 13.000 Punkten. Ein Grund zu Feiern. Außerdem ist Geldpolitik eben auch nur Politik.

Unternehmensseitig stand eindeutig Volkswagen im Fokus. Die Milliardenstrafe klingt auf den ersten Blick viel, ist aber dennoch bereits bilanziell abgehakt und kursseitig sowieso ein Null-Event. Bleibt nur noch die Frage, ob die europäischen Verbraucher auf Dauer leer ausgehen, oder sie auch etwas bekommen. Das Land Niedersachsen freut sich derweil auf eine ganz besondere "Sonderdividende"… mit anderen Bundesländern geteilt werden muss das Geld übrigens offenbar nicht.

Deutschland

Bei Daimler dürfte man sich derzeit wünschen, nur in China Autos zu verkaufen. Während es für die Pkw-Marke Mercedes-Benz auf dem weltgrößten Automarkt rund läuft, bereiten andere Märkte den Schwaben Probleme. Insbesondere der europäische Heimatmarkt.

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© 2018 marktEINBLICKE
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

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