Beim Kranhersteller Demag drohen herbe personelle Einschnitte. Dem Betriebsrat zufolge plant die Chefetage am Standort Wetter an der Ruhr den Abbau von 400 Arbeitsplätzen - damit wäre fast jeder Dritte von gut 1300 dortigen Mitarbeitern betroffen. So könnten in den kommenden ein bis zwei Jahren 27 Millionen Euro eingespart werden. Die Geschäftsführung war für eine Stellungnahme nicht erreichbar - sie hatte am Donnerstag vor der Belegschaft Rede und Antwort gestanden. Nur mit der Kostensenkung könnte man im globalen Wettbewerb bestehen, hieß es zur Begründung. Die IG Metall bestätigte die Angaben. Zuvor hatte der WDR darüber berichtet.
Der finnische Konzern Konecranes
Konecranes plant bei Demag auch in anderen Bereichen Veränderungen - etwa 400 Service-Techniker, die beim Kunden Reparaturen und Wartungsarbeiten durchführen, sollen 2019 in einen Service-Konzernteil von Konecranes wechseln. Dort könnten sie weniger verdienen, da besagter Konzernteil im Gegensatz zu Demag nicht an den Metaller-Tarifvertrag gebunden ist. Am 6. November steht eine Gesprächsrunde zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern an./wdw/DP/stw
ISIN FI0009005870
AXC0313 2018-10-25/16:23
