FRANKFURT (Dow Jones)--Der Anlagenbauer Gea ist etwas besser durch das dritte Quartal gekommen als vor gut zwei Wochen auf vorläufiger Basis berichtet. Der Umsatz stieg nicht um 4 Prozent, sondern um 5,1 Prozent auf 1,189 Milliarden Euro, wie das Düsseldorfer MDAX-Unternehmen mitteilte.
Das operative EBITDA legte nicht um 12, sondern um 14,2 Prozent auf 138 Millionen Euro zu. Das entspricht einer operativen EBITDA-Marge von 11,6 Prozent. Das Ergebnis je Aktie stieg um 40 Prozent auf 33 Cent. Nach Steuern und Dritten legte der Gewinn um 38 Prozent auf 60 Millionen Euro zu. Diese beiden Kennziffern hatte Gea vorläufig noch nicht genannt.
Trotz der vor zwei Wochen gesenkten Margenprognose für 2018 zeigte sich Gea insgesamt zufrieden mit dem dritten Quartal. Bei Auftragseingang und Umsatz seien neue Höchststände erreicht worden. Der Rückstand aus dem schwachen ersten Quartal sei fast wieder aufgeholt.
Dennoch bleibe die Ergebnisentwicklung insbesondere der Kundenindustrie Milchverarbeitung hinter den eigenen Erwartungen zurück. Außerdem seien wachsende Belastungen durch konjunkturelle Unwägbarkeiten, zunehmende Handelshemmnisse sowie belastende Produktmixeffekte absehbar.
"Obwohl sich die Nachfrage nach unseren innovativen Produkten und Lösungen weiterhin sehr erfreulich entwickelt, gehen wir von einem herausfordernden vierten Quartal aus", sagte Gea-Chef Jürg Oleas.
Der Konzern erwartet für das Gesamtjahr einen Konzernumsatz von rund 4,8 Milliarden Euro (plus 7,5 Prozent) und ein operatives EBITDA von 540 Millionen Euro, was einer Marge von etwa 11,3 Prozent entsprechen würde. Bis Mitte Oktober hatte Gea noch eine Marge am unteren Rand der Spanne zwischen 12 und 13 Prozent angekündigt.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/jhe/smh
(END) Dow Jones Newswires
October 29, 2018 02:58 ET (06:58 GMT)
Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
