Der weltgrößte Reisekonzern Tui
Dabei müsse es nicht unbedingt um die Übernahme von Wettbewerbern gehen. So sei der Konzern nicht in Gesprächen mit seinem Rivalen Thomas Cook (Neckermann Reisen), der gerade seine komplette Airline-Sparte samt der Fluglinie Condor zum Verkauf gestellt hat. "Wir sind in diesem Markt ein aktiver Beobachter", sagte Joussen.
Ein klares Nein zu einer Übernahme ließ sich der Manager jedoch nicht entlocken. "In Sachen Konsolidierung sollte man nie etwas ausschließen." Er habe bei Zukäufen jedoch eher das Geschäft mit Dienstleistungen wie Ausflügen in Urlaubsgebieten im Sinn.
Den Preiskampf unter Ferienfliegern und Reiseveranstaltern erklärt der Manager mit den anhaltenden Überkapazitäten, die aus dem Markt verschwinden müssten. So seien die durch die Pleite von Air Berlin weggefallenen Flüge durch andere Fluggesellschaften inzwischen mehr als kompensiert worden. Billigflieger wie Easyjet nähmen in Deutschland Verluste in Kauf, um hierzulande Marktanteile zu gewinnen. Kleinere Airlines wie Germania gingen pleite. Der Tui-Konzern wolle in diesem Markt sein Pulver trocken halten./stw/fba
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AXC0083 2019-02-12/09:13
