Die Pläne zur Aufspaltung des Industriekonzerns
Thyssenkrupp
Der Vorstand will dem nach zwei Rücktritten auf der Kapitalseite derzeit nur acht Köpfe zählenden Aufsichtsrat das Konzept auf der Sitzung vorschlagen. Die endgültige Entscheidung soll jedoch eine Hauptversammlung voraussichtlich erst im Jahr 2020 treffen. Die beiden Thyssenkrupp-Großaktionäre, die Essener Krupp-Stiftung und der schwedische Fonds Cevian, hatten bereits Zustimmung signalisiert.
Auf der einen Seite soll die "Thyssenkrupp Materials AG" unter anderem den 50-Prozent-Anteil aus dem fusionierten Stahlgeschäft mit dem indischen Partner Tata enthalten. Hinzu kommen der Handel mit Werkstoffen sowie der Marineschiffbau. Im zweiten Unternehmen "Thyssenkrupp Industrials AG" soll etwa das Geschäft mit Aufzügen oder Zulieferungen für die Autoindustrie gebündelt werden./uta/DP/zb
ISIN DE0007500001
AXC0016 2018-09-30/10:41
