FRANKFURT (Dow Jones)--Auch Opel rückt wegen möglicher Manipulationen bei Dieselfahrzeugen verstärkt in das Visier der Behörden. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat an zwei Standorten, darunter die Zentrale in Rüsselsheim, Durchsuchungen vorgenommen. Opel bestätigte "Untersuchungen" in Rüsselsheim und Kaiserslautern zum "Thema Emissionen". Das Unternehmen kooperiere mit den Behörden und bekräftige, dass die Fahrzeuge geltenden Vorschriften entsprächen.
Ein Sprecher des LKA bestätigte auf Anfrage polizeiliche Maßnahmen bei Opel. Zu Details wollte er sich nicht äußern und verwies auf die Staatsanwaltschaft Frankfurt.
Zuvor hatte die Bild-Zeitung berichtet, dass Ermittler wegen möglicher Software-Manipulationen an knapp 100.000 Opel-Autos angerückt seien. Die Zeitung zitierte in ihrer Onlineausgabe Oberstaatsanwältin Nadja Niesen mit den Worten: "Wir ermitteln wegen des Anfangsverdachts des Betrugs wegen Inverkehrbringen von Dieselfahrzeugen mit manipulierter Abgas-Software."
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/kla/mgo
(END) Dow Jones Newswires
October 15, 2018 07:06 ET (11:06 GMT)
Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
