International Business Machines, kurz IBM, berichtete in den letzten drei Quartalen von steigenden Umsätzen. Diese Serie fand mit den Quartalszahlen am Dienstagabend ein Ende. Zwar übertraf der IT-Konzern die Erwartungen des Marktes beim Gewinn, verfehlte aber die Prognosen zum Umsatz. Im dritten Quartal verbuchte die IBM ein Minus von zwei Prozent zur Vorjahresperiode bei den Erlösen. Der Nettogewinn ermäßigte sich von 2,9 auf 2,7 Milliarden US-Dollar. Das dritte Quartal ist für IBM jedoch traditionell ein schwaches.
Schwaches QuartalBei einem weiteren wichtigen Aspekt enttäuschte IBM die Erwartungen: Der Beitrag des viel beachteten Cloudgeschäfts, der Datenanalyse und anderer Wachstumsbereiche hielt nicht, was der Markt erwartet hatte. Die Erlöse aus diesen strategisch wichtigen Geschäftsfeldern erreichten mit 9,3 Milliarden US-Dollar weniger als 50 Prozent der Gesamterlöse. Noch vor drei Monaten hatte das Unternehmen hier 10,1 Milliarden US-Dollar eingenommen. Die Zahlen lasteten auf der Aktie, die seitdem deutlich an Wert verlor.
AbwärtstrendSeit 2013 lassen sich die Notierungen im langfristigen Wochenchart zu einem Abwärtstrendkanal zusammenfassen. Ein Ziel fallender Notierungen könnte sich im übergeordneten Abwärtstrend um 115 US-Dollar in der Nähe des Tiefs von Anfang 2016 befinden. Anschließend hatte sich die Aktie noch ...
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