Der Online-Videodienst Netflix
Netflix punktete im Schlussquartal mit Produktionen wie "Bird Box" mit Hollywood-Star Sandra Bullock. Laut Schätzungen des Unternehmens dürfte der seit 21. Dezember weltweit verfügbare Thriller in den ersten vier Wochen von mehr als 80 Millionen Nutzerkonten aus aufgerufen werden. Auch mit anderen Filmen wie "Roma" oder "The Christmas Chronicles" gelang dem vor allem für Serienhits wie "House of Cards" bekannten Streaming-Service Erfolge.
Auch geschäftlich lief es rund: Die Erlöse steigerte Netflix im
Schlussquartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um mehr als ein
Viertel auf 4,2 Milliarden Dollar, blieb damit aber leicht unter den
Erwartungen der Wall Street. Der Gewinn sank zwar um 28 Prozent auf
134 Millionen Dollar (118 Mio Euro), übertraf damit jedoch die
Prognosen. Für seine internationale Expansion und um Rivalen wie
Amazon
Bei Anlegern kamen die Zahlen nicht gut an - die Aktie geriet nachbörslich deutlich ins Minus. Der Kurs hatte zuvor aber auch kräftig zugelegt, zuletzt gab eine Preiserhöhung in den USA Auftrieb an der Börse. Am ehesten etwas auszusetzen, gab es möglicherweise am Ausblick auf das laufende Quartal. Sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn verfehlte Netflix die Erwartungen der Analysten. Im Gesamtjahr 2018 wuchsen die Erlöse um über ein Drittel auf 15,8 Milliarden Dollar. Der Überschuss betrug 1,2 Milliarden Dollar (1,05 Mrd Euro), was mehr als einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahr entspricht./hbr/DP/zb
ISIN US64110L1061 US0231351067
AXC0035 2019-01-18/05:45
