Nach der US-Anlegerflucht am Vortag dürfte der deutsche Aktienmarkt zur Wochenmitte mit deutlichen Verlusten starten. Einige Abstimmungsniederlagen der britischen Premierministerin Theresa May in der Parlamentsdebatte um das Brexit-Abkommen haben die Anleger verunsichert. Eine Mehrheit für das Abkommen bei der Abstimmung am 11. Dezember scheint fraglicher denn je.
Der X-Dax
Wie angeschlagen die Stimmung ist, zeigte sich an den US-Börsen:
Hier lösten Konjunktursorgen und Zweifel an der Nachhaltigkeit des
jüngsten G20-Handelsdeals mit China einen massiven Kursrutsch aus.
Der zuletzt wieder aufstrebende Dow Jones Industrial
"Cash is King", erklärte Marktstratege Emmanuel Cau von Barclays. Im eigentlich guten Aktienmonat Dezember scheine niemand wirklich an eine Jahresendrally zu glauben. Die anhaltende "Flucht in Sicherheit" und entsprechend niedrige Aktienquote biete mit Blick auf die kommenden Monate jedoch besonders gute Chancen.
Aus Unternehmenssicht mangelt es am Mittwochmorgen an fundamentalen
Nachrichten. Als leicht positiv schätzen Börsianer das Treffen der
deutschen Autobosse mit US-Präsident Trump und weiteren Vertretern
der US-Regierung am Dienstag ein. "Wir haben einen großen Schritt
nach vorne gemacht, um die Autozölle zu vermeiden", sagte
Volkswagen-Chef Herbert Diess nach den Gesprächen im Weißen Haus. VW
Ansonsten könnten vorwiegend Analystenstudien bestimmte Einzelwerte
treiben. So hat die US-Bank JPMorgan die Papiere von
HeidelbergCement
Dagegen zeigte sich JPMorgan-Analystin Elodie Rall pessimistisch für
Flughafenbetreiber wie Fraport
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AXC0049 2018-12-05/08:18
