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DAX rutscht auf neues Jahrestief, Wirecard und Covestro trifft es besonders hart

Nachdem in den vergangenen Tagen sämtliche Erholungsversuche im DAX erfolglos geblieben sind, rutschte das wichtigste deutsche Börsenbarometer am heutigen Dienstag deutlich in die Tiefe.

Das war heute los. In der Spitze fielen die DAX-Notierungen um etwas mehr als 2 Prozent. Dabei ging es auf ein neues Jahrestief, während die 11.000-Punkte-Marke nur sehr knapp verteidigt werden konnte. Neben den vielen Unsicherheitsfaktoren ist es derzeit vor allem der Ausverkauf unter einigen großen US-Technologietiteln, der die Stimmung eintrübt. Stellvertretend für diesen Ausverkauf steht Apple. Ein Grund, warum der Dow Jones nun seine gesamten Kursgewinne dieses Jahres einbüßen musste.

Angesichts der anhaltenden Verunsicherung im Markt bleibt es fraglich, ob sich die Aufregung so schnell legen wird. Abgesehen von der Schwäche der US-Technologietitel werden uns der Brexit, der Handelsstreit zwischen China und den USA oder die italienischen Schulden weiterhin beschäftigen.

Das waren die Tops & Flops. Aufgrund des schwachen Gesamtmarktumfelds waren es im DAX vor allem die so genannten defensiven Werte aus den Bereichen Konsumgüter, Energie, Telekommunikation oder Gesundheit, die sich am besten aus der Affäre ziehen konnten. Allen voran Beiersdorf (WKN: 520000 / ISIN: DE0005200000). Die Aktie des Nivea-Herstellers legte zeitweise knapp 2 Prozent an Wert zu.

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© 2018 marktEINBLICKE
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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