IT-Konzern IBM überraschte im vierten Quartal positiv. Denn das Unternehmen übertraf sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz die Markterwartungen. Die Aktie stieg als erste Reaktion bereits im nachbörslichen Handel um fast fünf Prozent an. Zwar gab der Umsatz im Jahresabschlussquartal von Oktober bis Dezember um 3,5 Prozent auf 21,8 Milliarden US-Dollar nach, doch Analysten hatten mit weniger gerechnet. Schon im vorherigen Quartal hatte IBM einen Rückgang ausgewiesen. Damals reagierten die Anleger enttäuscht. Unter dem Strich stand diesmal aber keine rote Zahl mehr. Der Gewinn betrug 1,95 Milliarden US-Dollar, während im Vorjahresquartal noch ein Verlust von 1,05 Milliarden verbucht worden war. Umgelegt auf jede Aktie verdiente der Technologiekonzern somit 2,15 US-Dollar. Bereinigt um Sondereffekte erzielte der auch Big Blue genannte Konzern ein Ergebnis von 4,87 US-Dollar pro Aktie. Ebenso wie die im Gesamtjahr vereinnahmten 13,81 US-Dollar pro Aktie lag dieser Wert über den zuvor veröffentlichten Schätzungen.
Für das Jahr 2019 stellte IBM ein adjustiertes Ergebnis pro Aktie von mindestens 13,90 US-Dollar in Aussicht. Auch das überraschte: Analysten hatten bislang nur mit 13,80 US-Dollar gerechnet. IBM möchte dabei mehr auf neue Technologien setzen als auf das bisherige Kerngeschäft mit Großrechnern. Zu den Bereichen, die der Konzern selbst als Strategic Imperatives bezeichnet, zählen die Bereiche Cloud, Analyse, Mobile und Sicherheit. Diese Geschäftsfelder trugen im letzten Jahr zusammen bereits 50 Prozent zum Umsatz bei.
Mit einem Sprung nach oben reagierte die IBM-Aktie auf die Quartalszahlen. Dabei eröffneten die Notierungen eine Aufwärtslücke zwischen 125 und 130 US-Dollar und stiegen bis 135 US-Dollar an. Nachdem die Aktie Ende Dezember ein Tief bei 105,94 US-Dollar erreicht hatte, begann sie noch vor Jahreswechsel mit einer positiven Tendenz, die bis heute anhält. Über das Oktoberhoch bei 154,36 US-Dollar als nächstes Ziel könnte diese bis zu den Hochs von März ...
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