Gute Aussichten für die Luftfahrt beflügeln
den US-Industriekonzern United Technologies
Die UTC-Aktie reagierte positiv auf die Nachrichten. Im vorbörslichen New Yorker Handel legte sie um 3,5 Prozent zu.
United Technologies zählt mit seiner Triebwerkssparte Pratt &
Whitney und dem durch die Übernahme des Flugzeugausrüsters Rockwell
Collins entstandenen Bereich Collins Aerospace zu den wichtigen
Zulieferern der Flugzeugbauer Boeing
Im ersten Quartal steigerte UTC seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auch dank der Rockwell-Collins-Übernahme um gut 20 Prozent auf fast 18,4 Milliarden US-Dollar (16,4 Mrd Euro). Der Nettogewinn legte um vier Prozent auf gut 1,3 Milliarden Dollar zu. Sonderposten herausgerechnet, stieg der Gewinn je Aktie um acht Prozent auf 1,91 Dollar und übertraf damit die Erwartungen von Analysten.
Unterdessen hielt sich das Management bedeckt zu der Frage, wie sich die gebremste Produktion von Boeings Verkaufsschlager 737 Max auf sein Geschäft auswirkt. Nach zwei Abstürzen mit zusammen 346 Toten gilt weltweit ein Flugverbot für den Mittelstreckenjet, der seit dem Jahr 2017 als spritsparende Neuauflage der Boeing 737 ausgeliefert wurde.
Weil die Tests und Zulassung eines Softwareupdates noch Monate
dauern sollen, hat Boeing die Produktion des Fliegers von 52 auf 42
Maschinen zurückgefahren. UTC liefert Teile für den Flieger, aber
auch für das Konkurrenzmodell Airbus A320neo. Bei dem Airbus-Jet
kommen im Gegensatz zum Boeing-Flieger auch Triebwerke der
UTC-Tochter Pratt & Whitney zum Einsatz, an denen auch der Münchner
Triebwerksbauer MTU
ISIN US9130171096
AXC0132 2019-04-23/14:44
