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DAX-Anleger bereiten die nächste Serie vor, Daimler kommt trotz Gewinnrückgang gut an

Gestern ging eine Erfolgsserie im DAX zu Ende. Nach neun Gewinntagen in Folge musste das wichtigste deutsche Börsenbarometer wieder mit einem Verlust aus dem Handel gehen. Am heutigen Freitag berappelte sich der DAX wieder.

Das war heute los. Hierzulande standen eine Reihe von Unternehmensnachrichten im Fokus, während uns aus den USA die neusten BIP-Daten erreichten. Die US-Wirtschaft wuchs im März-Quartal mit einem auf das Jahr hochgerechneten Plus von 3,2 Prozent überraschend deutlich. Allerdings blieben die Jubelstürme aus, weil sich die US-Verbraucher zu Jahresbeginn nicht so sehr in Konsumlaune zeigten wie noch im vergangenen Jahr.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX überzeugte vor allem Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060). Die Aktie des Zahlungsabwicklers profitierte von positiven Analystenkommentaren und kletterte daher in der Spitze um knapp 5 Prozent in die Höhe.

Gut lief es heute auch für die Continental-Aktie (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004). Das Kursplus lag zeitweise bei knapp 4 Prozent. Das Management des Reifenherstellers und Automobilzulieferers konnte Anleger auf der Hauptversammlung überzeugen. Zwar musste Continental im ersten Quartal mit einem Ergebnisrückgang fertig werden, die Jahresziele wurden jedoch bestätigt. Die operative Rendite soll in 2019 zwischen 8 und 9 Prozent liegen. Im März-Quartal betrug diese 8,1 Prozent. Dabei rechnet das Management mit einer Belebung des Marktes im zweiten Halbjahr. Darüber hinaus kündigte Continental die Verschiebung des Börsengangs seiner Antriebssparte auf 2020 an.

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© 2019 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

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