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DAX: Handelsstreit 2.0 sorgt für Unruhe, SAP kommt nicht gut an

Nach einem eher unaufgeregten Handelsauftakt rutschte der DAX am heutigen Dienstagnachmittag deutlich in die Verlustzone. Dazu hatten schwache Vorgaben aus den USA und die Sorge vor einem Handelsstreit zwischen den USA und der EU beigetragen.

Das war heute los. Den USA sind die Beihilfen für den Flugzeugbauer Airbus (WKN: 938914 / ISIN: NL0000235190) seit langem ein Dorn im Auge. Nun drohte US-Präsident Donald Trump mit Strafzöllen auf EU-Produkte im Volumen von 11 Mrd. US-Dollar, um den mutmaßlichen Schaden für die US-Wirtschaft abzufedern. Die EU würde ihrerseits auf solche Strafzölle mit entsprechenden Vergeltungsmaßnahmen antworten, was für eine Eskalation des Handelsstreits sorgen könnte. Von dieser Aussicht zeigten sich auch Anleger an der Wall Street heute wenig begeistert.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte unter anderem Beiersdorf (WKN: 520000 / ISIN: DE0005200000) ein positives Bild abgeben. Die Aktie des Nivea-Herstellers kletterte zeitweise um rund 1 Prozent nach oben. Das Papier profitierte dabei von einem positiven Analystenkommentar.

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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