WOLFSBURG (dpa-AFX) - Volkswagen will im Wettbewerb um die besten Leute die Zahl der Software- und IT-Experten im Konzern massiv ausbauen. Allein bei der Marke VW Pkw sollten mindestens 2000 neue Arbeitsplätze rund um Software und Elektronikarchitektur entstehen, sagte Konzern-Personalvorstand Gunnar Kilian der Deutschen Presse-Agentur. Nach Angaben von Konzern-IT-Chef Martin Hofmann sollen in der Unternehmens-IT in den kommenden zwölf Monaten weitere 850 Menschen eingestellt werden. Seit Anfang 2018 habe es mehr als 400 externe Neueinstellungen gegeben. Insgesamt beschäftigt VW in dem Sektor rund 12 000 Menschen./tst/DP/zb
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.
Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.
Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.
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