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flatex Morning-news Öl (Brent): Den zweiten Tag in Folge zogen gestern die Ölpreise ...

Den zweiten Tag in Folge zogen gestern die Ölpreise an. Die Nordseesorte Brent näherte sich dem bisherigen Wochenhoch bei 72,58 US-Dollar pro Barrel, das Tageshoch lag mit 72,25 US-Dollar nur leicht darunter. Noch ist der übergeordnete Abwärtstrend seit 03.10.2018 nach wie vor intakt, weitere Kursgewinne könnten aber schnell zu einem Test dieses Widerstandes führen. Aktuell verläuft die Abwärtstrendlinie bei 74,40 US-Dollar.

Danach könnte das letzte Verlaufshoch vom 25. April 2019 bei 75,60 US-Dollar einem weiteren Kursanstieg im Wege stehen. Bis in diesen Bereich sind aktuell keine weiteren wichtigen Widerstände auszumachen. Auf der Unterseite liegt in Form der 200-Tage-Linie (EMA-Basis) eine wichtige Kursunterstützung bei 68,64 US-Dollar. Vorher liegen im Bereich 69,30 bis 69,40 US-Dollar gleich drei Tagestiefs der vergangenen Handelswoche, hier könnte sich ebenfalls eine Unterstützungszone ausgebildet haben. Gleiches gilt für das Tagestief vom 06. Mai bei 68,79 US-Dollar, auch diese Marke könnte kursunterstützend wirken.

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  • Long: DE000MF7AC99 Morgan Stanley Faktor 2 Brent Crude Oil Jul19

  • Short: DE000MF7AC65 Morgan Stanley Faktor 2 Brent Crude Oil Jul19

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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