REDWOOD SHORES (dpa-AFX) - Der SAP -Rivale Oracle hat im vergangenen Geschäftsquartal dank Zuwächsen bei seinen Cloud-Dienstleistungen deutlich mehr verdient. In den drei Monaten bis Ende Mai nahm der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um 14 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar (3,3 Mrd Euro) zu, wie Oracle am Mittwoch nach US-Börsenschluss im kalifornischen Redwood Shores mitteilte. Der Umsatz stieg um ein Prozent auf 11,1 Milliarden Dollar. Die Prognosen der Analysten wurden damit klar übertroffen. Die Aktie legte nachbörslich in einer ersten Reaktion um über 4 Prozent zu. Oracle konnte sich auf seine Cloud-Sparten mit IT-Diensten im Internet verlassen, während die Hardware-Erlöse abermals kräftig sanken./hbr/fba
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.
Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.
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