Die Wiener Börse hat am Donnerstag knapp behauptet
geschlossen. Der ATX
Nach Christi Himmelfahrt im Mai wurde heute an Fronleichnam das erst zweite Mal an der Wiener Börse an einem Feiertag regulär gehandelt. Im Mittelpunkt stand vor allem die US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Diese hatte am Vorabend die Tür für eine Leitzinssenkung geöffnet und ihre Bereitschaft zur Unterstützung der US-Wirtschaft signalisiert. Ein Marktstratege von Vanguard Markets kommentierte, dass es die Fed erstaunlicherweise geschaffte habe, die ohnehin schon hohen Erwartungen der Märkte noch zu übertreffen, ohne mit Blick auf die US-Wirtschaft Alarmglocken zu läuten.
Im Frühhandel legten die europäischen Börsen daraufhin deutlich zu. Auch der ATX tendierte höher. Im Späthandel trübte sich die Stimmung leicht ein. Während die europäischen Leitbörsen ungefährdet im grünen Bereich aus dem Handel gingen, rutschte der ATX in die Verlustzone. Gegenwind war im Euroraum vor allem vom Devisenmarkt gekommen, wo der Euro zwischenzeitlich auf über 1,13 US-Dollar gestiegen war, nachdem sich die US-Währung infolge der Zinsentscheidung vom Vortag auf breiter Front schwach zeigte.
Bei den Einzelwerten lasteten vor allem die schwachen Bankaktien
Erste Group
Stark nachgefragt wurden dagegen die Ölwerte im ATX. Die Aktien der
OMV
ISIN AT0000999982
AXC0204 2019-06-20/18:35
