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flatex Morning-news EUR/USD: Am Devisenmarkt gilt es insgesamt die jeweilige Zinslage ...

Am Devisenmarkt gilt es insgesamt die jeweilige Zinslage und etwaige zukünftige Zinslage bei einem Währungspaar zu einem gehörigen Teil einzupreisen. Verengt sich in absehbarer Zeit die Zinsschere zwischen dem Greenback und der europäischen Gemeinschaftswährung, so könnte der Euro weiteres Erholungspotenzial aufweisen. Bis dato wird bei der nächsten Fed-Sitzung am 30. und 31. Juli zumindest von einer Zinssenkung von 25 Basispunkten auszugehen sein. Der Terminmarkt sieht hierfür eine 100prozentige Chance, wobei es genaugenommen rund 72 Prozent Wahrscheinlichkeit für eine Senkung von 0,25 Prozent und gar eine rund 28prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Senkung von 0,50 Prozent gibt.

flatex-eurusd-24062019.png

Zur Charttechnik: Das Währungspaar EUR/USD schritt zuletzt recht genau charttechnische Marken des Jahresverlaufs 2019 ab. Blick man auf das Jahreshoch des 10. Januar 2019 bei 1,1570 und das Jahrestief vom 23. Mai 2019 bei 1,1107, so lassen sich aufgrund dieser Marken mögliche Kursziele auf der Ober- und Unterseite ableiten. Die nächsten Widerstände wären bei 1,1393 (hier liegt das 61,8prozentige Fibonacci-Retracement der hier analysierten Bewegung), 1,1461 und 1,1570 zu ermitteln. Die Unterstützungen kämen bei den Marken von 1,1339/1,1284/1,1216 und 1,1107 in Betracht.

flatex-select

  • Long: DE000MF0UXXX Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

  • Short: DE000MF0UXXX Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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