FRANKFURT (Dow Jones)--Credit Suisse hat im dritten Quartal dank höherer Erträge und Kostensenkungen den Nettogewinn mehr als verdoppelt. Für das Schlussquartal rechnet die Schweizer Bank aufgrund der Feiertage aber auch der makroökonomischen Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Handelsstreit zwischen den USA und China sowie dem Brexit mit Zurückhaltung bei Investitionen, die sich 2020 und 2021 fortsetzen dürften. Im Quartal stieg der Nettogewinn auf 881 Millionen Schweizer Franken, von 424 Millionen im Vorjahresquartal.
Vor Steuern ergab sich ein Gewinn von 1,14 Milliarden Franken, eine Steigerung um mehr als 70 Prozent. Der Nettoertrag lag mit 5,33 Milliarden Franken rund 9 Prozent höher als im Vorjahr, der Gesamtaufwand sank auf 4,11 Milliarden Franken von 4,15 Milliarden. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital verbesserte auf 9,0 Prozent von 4,5 Prozent. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft stieg leicht auf 72 Millionen Franken von 65 Millionen.
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October 30, 2019 02:58 ET (06:58 GMT)
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