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Apple: Starke Abhängigkeit vom Produktionsstandort China

Apple (WKN: 865985 / ISIN: US0378331005) dürfte deutlich stärker von den geplanten neuen Zöllen von US-Präsident Donald Trump betroffen sein als bisher gedacht. Denn eine Analyse der Nachrichtenagentur Reuters zeigt, dass 2019 rund 48 Prozent der Apple-Zulieferer ihren Sitz in China haben.

Dabei handelt es sich um Unternehmen, die Bauteile wie bspw. Glas, Alu-Gehäuse, Kabel und Elektronik-Bauteile bereitstellen. Die Analyse zeigt damit, dass Apples Abhängigkeit vom Fertigungsstandort China in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen ist.

Kaum Ausweichmöglichkeiten
Aus der Analyse von Reuters geht ebenfalls hervor, dass Apple wegen der geforderten Produkt-Volumina kaum die Möglichkeit hat, auf andere Produktionsstandorte auszuweichen. Denn außerhalb Chinas gibt es nur wenige andere Standorte in der Welt mit einer Infrastruktur, die ausreicht, um bspw. jeden Tag 600.000 Smartphones zu bauen. Außerdem erlaubt demnach die Dichte der Zulieferer in China die Fertigung von Millionen Geräten im Jahr bei nur geringen Lagerbeständen.

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© 2019 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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