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Cannabisradar-Redaktion
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Bayer Aktie & 975 Mio.€ Umsatz in Gefahr?! - Stellt Cannabis eine Alternative zu Aspirin dar?

Aspirin ist wohl eines der bekanntesten und auch ältesten Medikamente weltweit. Bereits 1899 zählte Aspirin zu den ersten als Tablettenform verkäuflichen Medikamenten. Könnte nun nach 120 Jahren, das mit Abstand umsatzstärkste Medikament des Bayerkonzerns, addiert auf die gesamte Laufzeit ernsthaft in Gefahr sein? Noch heute generiert der Konzern mit diesem Medikament einen Gesamtumsatz von 975 Mio. € (2018). Davon fallen 418 Mio. € auf den Bereich Consumer Health-Produkte und 557 Mio. € auf den Bereich Pharmaceuticals mit dem Medikament Aspirin Cardio.

Doch die Zeiten ändern sich, denn Cannabis könnte eine ernsthafte Alternative zu Aspirin darstellen und darüber hinaus den gesamten Schmerzmittelmarkt auf den Kopf stellen. Erste Wissenschaftler sind bereits der Überzeugung, dass Cannabis zur Schmerzlinderung wirksamer ist als Aspirin.

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Cannabis wurde lange Zeit auf seine Rauschwirkung reduziert, doch mittlerweile ist bekannt, dass es über erheblich mehr positive Eigenschaften verfügt. Cannabidiol (CBD), das aus der weiblichen Hanfpflanze extrahiert werden, verfügen über zahlreiche positive Aspekte und sind in keinster Weise berauschend. Vor allem die entzündungshemmende natürliche Wirkung des Stoffes in Kombination mit einer Schmerzlinderung stellt eine natürliche Alternative zu künstlich hergestellten Präparaten dar.

Vor allem chronische Patienten die zu meist über Schmerzen in Kombination mit Übelkeit klagen, wären mit einem natürlichen Produkt besser beraten, da es nicht wie viele Medikamente über unschöne Nebenwirkungen verfügt. Gerade bei Langzeitanwendungen schlagen diese Präparate zusätzlich auf die Leber und verursachen noch weitere Beschwerden.

Daher sind viele Menschen auf der Suche nach einer natürlichen Alternative, um ihre Beschwerden zu lindern. Insbesondere, wenn es um Kopf-, Muskel- oder Nervenschmerzen geht, können die als entzündungshemmend geltenden Wirkstoffe von Cannabidiol Abhilfe schaffen.

Der medizinische Konsum von Cannabis wurde im Vereinigten Königreich am 1. November 2018 legalisiert, nachdem zwei Fälle von epileptischen Kindern, die vom Konsum von Cannabis profitierten, die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt hatten. Die beiden Kinder erlebten nach Beginn des Cannabiskonsums eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensbedingungen.

Am 20. Juni 2018 kündigte der damalige Gesundheitsminister Jeremy Hunt seine Unterstützung für den medizinischen Gebrauch von Cannabis an. Am 26. Juli 2018 vermeldete Innenminister Sajid Javid, dass Cannabisprodukte für Patienten mit einem "außergewöhnlichen klinischen Bedarf" legalisiert würden. Das neue Gesetz trat am 1. November 2018 in Kraft und schreibt vor, dass Hausärzte keine aus Cannabis gewonnenen Medikamente verschreiben dürfen. Die Verschreibung muss von einem Facharzt erfolgen. Die Leitlinien besagen zudem, dass medizinisches Cannabis nur dann verschrieben werden sollte, wenn es eindeutige Beweise für seinen Nutzen gibt und andere Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind.

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CBD wird bereits heute als Ergänzung bei der Schmerztherapie vor allem bei Tumor Patienten oder in der Palliativmedizin äußerst erfolgreich eingesetzt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis diese neuartigen natürlichen Produkte den etablierten Schmerzmitteln den Rang ablaufen, vor allem wenn der Patient von der besseren Verträglichkeit überzeugt ist. Magenprobleme oder eine Blutverdünnung speziell bei der Einnahme von Aspirin, falls es nicht Indikativ gewollt ist, wären damit vom Tisch.

Man muss wohl kein Prophet sein, um zu erkennen, dass Schmerzmittel wie Aspirin, die seit 120 Jahren auf dem Markt sind und seitdem nicht mehr erheblich weiterentwickelt wurden, in naher Zukunft ernsthafte Konkurrenz aus der Familie der Cannabis Pflanzen bekommen werden. Damit könnte über kurz oder lang ein erheblicher Umsatzgarant im Bayerkonzern auf dem Prüfstand stehen.

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