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MÄRKTE ASIEN/Dramatische Kurseinbrüche - Ölpreis im freien Fall

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Die neue Woche beginnt an den Börsen in Ostasien und Australien, noch schlimmer als die vorige aufgehört hatte: mit massiven Verlusten, die in einigen Fällen mehr als 7 Prozent betragen. Nicht nur die weltweite Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat die Finanzmärkte weiter fest im Griff. Noch stärker als mit den Aktienkursen, nämlich um über 30 Prozent, geht es nämlich mit dem Ölpreis abwärts.

Der von der Virus-Epidemie und der damit einhergehenden Nachfrageschwäche ohnehin gebeutelte Rohstoff wird zusätzlich belastet vom Streit um Fördermengenkürzungen. Nachdem sich Russland geweigert hat, die von der Opec zur Preisstabilisierung vorgeschlagenen Kürzungen mitzutragen, hat Saudi-Arabien seinen offiziellen Verkaufspreis für Öl gesenkt und angekündigt, seine Fördermenge massiv zu erhöhen, was einen Preiskrieg zur Folge haben dürfte. Aktuell bricht der Preis für ein Barrel US-Leichtöl der Sorte WTI um 29,3 Prozent ein auf 29,17 Dollar. Die global gehandelte Sorte Brent verbilligt sich um 27,1 Prozent auf 33,00 Dollar.

Unter den Aktienmärkten verlor die rohstofflastige Börse im australischen Sydney 7,3 Prozent. Am Tokioter Aktienmarkt gab der Nikkei um 5,1 Prozent nach, zusätzlich belastet von der Abwärtsrevision des japanischen Bruttoinlandsprodukts im vierten Kalenderquartal 2019 und der drastischen Aufwertung der Landeswährung Yen, die die Exportchancen japanischer Unternehmen mindert. Der Dollar fällt auf rund 102,70 Yen. Anfang der vergangenen Woche waren es noch mehr als 108 Yen. Der Yen profitiert von seinem Ruf als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Auch der Franken wertet aus diesem Grund auf.

In Schanghai liegt der Composite-Index 2,6 Prozent im Minus. Am Wochenende war gemeldet worden, dass die chinesischen Exporte wegen der Corona-Krise in den ersten beiden Monaten stark eingebrochen waren, einen Tick stärker als ohnehin schon befürchtet. Die Importe gingen dagegen weit weniger stark zurück als erwartet. In der Folge verzeichnete China im Handel mit den USA ein Defizit, wie die Commerzbank anmerkt. Die Analysten bezweifeln aber, dass dies von Dauer sein wird. Es sei fraglich, ob China die Bedingungen des Phase-I-Handelsabkommens mit den USA unter den gegebenen Umständen erfüllen könne.

Die Rendite zehnjähriger chinesischer Staatsanleihen fällt auf ein Rekordtief, was für drastisch schlechtere Konjunkturaussichten spricht, wie Bocom International sagt. Es sei leichtsinnig, in einer Zeit, in der es weltweit an den Börsen nach unten gehe, auf chinesische Aktien zu setzen.

Der Hang-Seng-Index büßt in Hongkong 3,7 Prozent ein. In Seoul geht es mit dem Kospi um 4,0 Prozent abwärts.

Ölaktien stürzen ab 

Der Absturz der Ölpreise reißt die Aktien von Branchenunternehmen in der ganzen Region mit in die Tiefe. In Sydney brachen Santos um 27 Prozent ein und Oil Search um 35 Prozent. Inpex verbilligen sich in Tokio um fast 13 Prozent und Japan Petroleum Exploration um gut 12 Prozent. An der Börse in Hongkong geht es mit CNOOC um 17 Prozent abwärts.

Gesucht war hingegen in Sydney die Aktie des Goldminenbetreibers Newcrest, die um 2,5 Prozent zulegte. Sie profitierte davon, dass Gold als sicherer Hafen in Krisenzeiten gilt. Aktuell gibt der Goldpreis allerdings um 1,9 Prozent nach auf 1.664 Dollar je Feinunze, nachdem er in der Nacht schon knapp über 1.700 Dollar notierte.

=== 
S&P/ASX 200 (Sydney)    5.760,60     -7,33%   -13,82%     06:00 
Nikkei-225 (Tokio)     19.482,28     -6,11%   -12,29%     07:00 
Kospi (Seoul)           1.958,56     -4,00%   -10,88%     07:00 
Schanghai-Comp.         2.956,77     -2,56%    -3,06%     08:00 
Hang-Seng (Hongk.)     25.179,99     -3,70%    -7,18%     09:00 
Straits-Times (Sing.)   2.827,69     -4,50%    -8,12%     10:00 
KLCI (Malaysia)         1.438,35     -3,02%    -6,65%     10:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %     00:00  Fr, 8:57   % YTD 
EUR/USD                   1,1395      +0,1%    1,1379    1,1238   +1,6% 
EUR/JPY                   117,06      -0,8%    118,05    118,93   -4,0% 
EUR/GBP                   0,8727      +0,4%    0,8695    0,8659   +3,1% 
GBP/USD                   1,3057      -0,2%    1,3087    1,2977   -1,5% 
USD/JPY                   102,71      -1,1%    103,81    105,81   -5,5% 
USD/KRW                  1188,80      +0,0%   1188,80   1189,81   +2,9% 
USD/CNY                   6,9321      -0,1%    6,9321    6,9476   -0,5% 
USD/CNH                   6,9428      +0,2%    6,9293    6,9493   -0,3% 
USD/HKD                   7,7679      -0,0%    7,7696    7,7725   -0,3% 
AUD/USD                   0,6528      -1,2%    0,6607    0,6624   -6,9% 
NZD/USD                   0,6258      -1,1%    0,6325    0,6347   -7,0% 
Bitcoin 
BTC/USD                 7.927,10      -3,0%  8.173,01  9.109,01   +9,9% 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.     +/- %   +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  29,17      41,28    -29,3%    -12,11  -51,7% 
Brent/ICE                  33,00      45,27    -27,1%    -12,27  -49,0% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag     +/- %   +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.664,54   1.696,06     -1,9%    -31,52   +9,7% 
Silber (Spot)              16,65      17,55     -5,1%     -0,90   -6,7% 
Platin (Spot)             878,60     894,85     -1,8%    -16,25   -9,0% 
Kupfer-Future               2,50       2,56     -2,6%     -0,07  -11,0% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/gos

(END) Dow Jones Newswires

March 09, 2020 02:16 ET (06:16 GMT)

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© 2020 Dow Jones News
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