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flatex Morning-news DAX update: Die neu Handelswoche begann mit einem Crash am Ölmarkt ...

Die neu Handelswoche begann mit einem Crash am Ölmarkt und auch im DAX. Schon in der asiatisch-pazifischen Handelszeit rutschten die Indizes ultrastark abwärts, der Preis für ein Fass Brent fiel zeitweise auf bis zu rund 31 US-Dollar je Fass. Der STI aus Singapur verlor über 6 Prozent und der japanische Nikkei225 ging an der TSE mit einem Tagesverlust von 5,07 Prozent bei 19.698,76 Punkten aus dem Handel. Die US-Futures crashten ebenfalls um zeitweise mehr als 5 Prozent und wiesen seit der asiatischen Handelszeit hohe Verluste auf. Der Xetra-DAX eröffnete am Morgen mit 10.690,08 Punkten.

flatex-dax-update-09032020.png

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex ging am Freitag via Xetra mit einem hohen Kursverlust von 3,37 Prozent bei 11.541,87 Punkten aus dem Handel. Dennoch wäre unverändert auf den Kursverlauf vom letzten Verlaufstief des 02. März 2020 bei 11.624,63 Punkten bis zum jüngsten Zwischenhoch des 03. März 2020 bei 12.272,99 Punkten abzustellen, um die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite ermitteln zu können. Die Widerstände wären bei den Marken von 11.778/11.872/11.948/12.025/12.120/12.178 und 12.273 Punkten auszumachen. Die Unterstützungen kämen bei 11.448/11.377/11.224 und 10.976 Punkten in Betracht. Alle Haltemarken wurden gerissen - die nächste wäre das Tief vom 27. Dezember 2018 bei 10.279,20 Punkten.

  • Long: DE000MF1JT22 Morgan Stanley Faktor 2 DAX

  • Short: DE000MF1JU11 Morgan Stanley Faktor 2 DAX

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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