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Dow Jones News
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(2)

EANS-News: Strabag SE baut 2020 auf Rekorden des Vorjahrs auf

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  Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent 
  verantwortlich. 
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* Nach Leistung und Auftragsbestand auch Rekord-Ergebnisse 
* EBIT +8 % auf EUR 603 Mio., EBIT-Marge 3,8 % 
* Ausblick 2020: Leistung bei etwa EUR 14,4 Mrd., EBIT-Marge von zumindest 3,5 % 
 
Geschäftsberichte/Jahresergebnis 
 
Wien - Der börsenotierte Baukonzern STRABAG SE hat im Geschäftsjahr 2019 ein 
erneutes Rekordjahr hinter sich: So lagen nicht nur Leistung und Auftragsbestand 
- wie berichtet - wieder auf dem höchsten Niveau in der Konzerngeschichte, 
sondern auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) und das Konzernergebnis. 
Dennoch werden - wie bereits vergangene Woche publiziert - der Vorstand und der 
Aufsichtsrat der STRABAG SE vor dem Hintergrund der Coronavirus-Krise der 
Hauptversammlung eine auf EUR 0,90 gekürzte und konditionierte Dividende 
vorschlagen. 
 
Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE: "Die kurzfristigen, 
signifikanten Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf unser Geschäft dürften 
überstanden sein. Aber viele Branchen wie der Tourismus oder der stationäre 
Handel sind stark betroffen. Deshalb müssen wir nun die mittelfristigen 
Auswirkungen bewerten und auch ein Augenmerk auf unsere Produktivität haben. Wir 
müssen mit Nachfragerückgänge aus dem privaten Sektor rechnen, doch könnten die 
durch öffentliche Wirtschaftsimpulse bis zu einem gewissen Grad ausgeglichen 
werden." 
 
 
Zwtl.: Leistung, Umsatz und Auftragsbestand 
 
Der STRABAG SE-Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 das dritte Jahr in 
Folge eine Rekordleistung: Mit einem Anstieg um 2 % auf EUR 16,6 Mrd. übertraf 
das Unternehmen seine eigene Prognose. Der konsolidierte Konzernumsatz betrug 
EUR 15,7 Mrd. - wie bei der Leistung wurde damit ein leichtes Plus verzeichnet 
(3 %). Zum Umsatz trugen die operativen Segmente Nord + West 48 %, Süd + Ost 31 
% sowie International + Sondersparten 21 % bei. Der Auftragsbestand per 
31.12.2019 stieg gegenüber dem Vorjahr um 3 % auf EUR 17,4 Mrd. und lag damit 
ebenfalls erneut auf Rekordniveau. 
 
 
Zwtl.: Ertragslage 
 
2019 kletterte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mit 
EUR 1.113,30 Mio. erstmals über die Marke von EUR 1,0 Mrd.; die EBITDA-Marge 
stieg von 6,3 % auf 7,1 %. Hier ist allerdings zu berücksichtigen, dass durch 
die erstmalige Anwendung des IFRS 16 Leasing die in den Vorjahren im EBITDA 
erfassten Mietaufwendungen nun als Abschreibungen und Zinsen dargestellt werden. 
Zieht man das im Vorjahr um einen nicht-operativen Aufwertungsgewinn bereinigte 
EBITDA zum Vergleich heran, ergibt sich eine Zunahme um 24 %. 
 
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen wuchsen um 29 
%. Einer der Gründe dafür liegt in der Erstanwendung von IFRS 16 Leasing, 
demzufolge Nutzungsrechte aus Leasingverträgen abzuschreiben sind und der 
entsprechende Leasingaufwand nicht mehr unter der Position Sonstige betriebliche 
Aufwendungen zu berücksichtigen ist. 
 
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um 8 % auf EUR 602,58 
Mio., was einer EBIT-Marge von 3,8 % nach 3,7 % im Jahr 2018 entspricht. 
Bereinigt um den nicht-operativen Aufwertungsgewinn im Vorjahr legte das EBIT um 
20 % zu. Die Verbesserung ist auf das Segment Nord + West zurückzuführen, in dem 
sich das Ergebnis beinahe verdoppelte. 
 
Das Zinsergebnis war mit EUR -25,34 Mio. vergleichbar mit jenem des Vorjahrs: 
Zwar sorgten Wechselkursdifferenzen im Unterschied zum 
Vorjahr für ein negatives Kursergebnis in Höhe von EUR -5,93 Mio., doch hatte 
sich durch die Tilgung einer Anleihe im Vorjahr auch der Zinsaufwand reduziert. 
 
Die Ertragsteuerquote lag bei 34,4 % und damit etwas höher als im Vorjahr (2018: 
31,7 %). Auf Minderheitsgesellschafter entfiel ein Anteil am Ergebnis von EUR 
6,86 Mio. nach EUR 9,25 Mio. im Vorjahr. Das Konzernergebnis 2019 lag bei EUR 
371,70 Mio. - eine Zunahme um 5 %. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf EUR 
3,62 (2018: EUR 3,45). 
 
 
Zwtl.: Vermögens- und Finanzlage 
 
Im Vergleich zum 31.12.2018 verlängerte sich die Bilanz u. a. infolge der 
Erstanwendung des IFRS-Leasingstandards von EUR 11,6 Mrd. auf 
EUR 12,3 Mrd. Trotz der Bilanzverlängerung blieb die Eigenkapitalquote mit 31,5 
% beinahe unverändert (2018: 31,6 %). Am 31.12.2019 wurde wie gewohnt eine 
Netto-Cash-Position verzeichnet. Sie reduzierte sich angesichts der etwas 
höheren Finanzverbindlichkeiten von EUR 1,2 Mrd. auf EUR 1,1 Mrd. leicht. 
 
Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit verbesserte sich infolge eines höheren 
Cashflows aus dem Ergebnis und eines erneuten, über dem Vorjahr liegenden 
Working Capital-Abbaus von EUR 788,98 Mio. auf EUR 1.075,94 Mio. Die Erwartung 
einer deutlichen Verringerung der Anzahlungen im Jahr 2019 und eines damit 
einhergehenden Anstiegs des Working Capital auf gewohnte Niveaus materialisierte 
sich damit nicht. 
 
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war weniger stark negativ, was 
mehrheitlich auf die geringeren Änderungen des Konsolidierungskreises 
zurückzuführen ist. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit wies nach EUR - 
534,17 Mio. im Vorjahr einen Wert von EUR -411,62 Mio. auf. Dieser Rückgang ist 
auf die Tilgung einer Anleihe mit einem niedrigeren Volumen als im Vorjahr sowie 
den Entfall des im Vorjahr verzeichneten Mittelabflusses im Zusammenhang mit der 
Übernahme der Minderheitsanteile an der vormals in Deutschland börsenotierten 
Tochtergesellschaft STRABAG AG, Deutschland, zurückzuführen. 
 
 
Zwtl.: Ausblick 
 
Eine verlässliche Einschätzung der Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf die 
Geschäftszahlen 2020 ist nach wie vor nicht möglich. Aus heutiger Sicht rechnet 
der Vorstand aber mit einem Rückgang der Leistung um 10 % gegenüber der 
bisherigen Prognose von mehr als EUR 16,0 Mrd., also mit rd. EUR 14,4 Mrd. Es 
ist davon auszugehen, dass im Einklang mit dem prognostizierten Rückgang der 
Leistung auch das EBIT auf einem niedrigeren Niveau liegen dürfte. Gleichzeitig 
sollte eine EBIT-Marge von zumindest 3,5 % noch erreicht werden können. 
 
 
 
 
 
Rückfragehinweis: 
STRABAG SE 
Diana Neumüller-Klein 
Head of Corporate Communications & Investor Relations 
Tel:   +43 1 22422-1116 
diana.klein@strabag.com 
 
Ende der Mitteilung                               euro adhoc 
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Anhänge zur Meldung: 
=--------------------------------------------- 
http://resources.euroadhoc.com/documents/2246/5/10465931/0/STRABAG_SE_Pressemitteilung_FY2019_April2020_d.pdf 
 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

April 29, 2020 01:30 ET (05:30 GMT)

© 2020 Dow Jones News
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