Von Ian Walker
BRÜSSEL (Dow Jones)--Der weltgrößte Brauereikonzern Anheuser-Busch Inbev bekommt die Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie zu spüren. Wie das Unternehmen mitteilte, sind ihm wegen des Krankheitsausbruchs in den ersten beiden Monaten des Jahres operative Gewinne in Höhe von 170 Millionen US-Dollar entgangen. Im vergangenen Jahr verbuchte AB Inbev, zu der auch die mexikanische Biermarke Corona gehört, einen deutlichen Gewinnrückgang.
Der Covid-19-Ausbruch habe zu einem signifikanten Nachfragerückgang in China geführt, so das Unternehmen. Den entgangenen Umsatz beziffert das Unternehmen auf knapp 285 Millionen Dollar. Die 170 Millionen Dollar entgangener Gewinn beziehen sich auf das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA).
Im vierten Quartal des vergangenen Jahres sank das bereinigte EBITDA um 5,5 Prozent auf 5,34 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Factset-Konsens mit 5,7 Milliarden Dollar deutlich mehr erwartet. Der Nettogewinn sackte auf 114 von 456 Millionen Dollar ab.
Der Umsatz sank trotz eines höheren Absatzes auf 13,3 von 13,8 Milliarden Dollar. Auch hier war mit 13,7 Milliarden Dollar mehr erwartet worden. Der Bierabsatz stieg um 1,6 Prozent auf 142 Millionen Hektoliter. Im wichtigen Markt Nordamerika stieg der Absatz um 2,8 Prozent.
Die Schlussdividende soll bei 1 Euro je Aktie liegen, womit für das Gesamtjahr 1,80 Euro gezahlt werden.
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February 27, 2020 02:10 ET (07:10 GMT)
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