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Regierung erwartet "relevante konjunkturelle Auswirkungen" von Coronavirus

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung erwartet deutliche konjunkturelle Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie, kann deren Ausmaß und Dauer aber noch nicht benennen. "Zum Start in das neue Jahr deutete sich zunächst eine Belebung der Wirtschaftsaktivität an", erklärte das Bundeswirtschaftsministerium in seinem neuen Monatsbericht. "Mit der Ausbreitung des Coronavirus dürfte die Wirtschaftsentwicklung spätestens ab März zunächst merklich gedämpfter verlaufen."

Das Coronavirus setze der deutschen Wirtschaft zu. Eine sich ursprünglich abzeichnende "merkliche konjunkturelle Belebung" für das erste Quartal 2020 werde nun nicht mehr erwartet, weil die deutsche Wirtschaft im Februar und März voraussichtlich Absatzeinbußen im Außenhandel mit einigen bereits vom Virus stärker betroffenen Ländern haben werde, und auch einige Dienstleistungsbereiche aufgrund von Verhaltensänderungen der Nachfrager Umsatzrückgänge verzeichnen würden.

Stabilisierung im dritten Quartal möglich 

"Die kommende konjunkturelle Entwicklung wird davon bestimmt, wie die weitere nationale und globale Ausbreitung des Coronavirus verlaufen wird", betonten die Ökonomen. Die deutsche Wirtschaft werde voraussichtlich auf der Angebotsseite durch mögliche Störungen von Lieferketten und arbeitsunfähigkeitsbedingten Produktionsausfälle sowie auf der Nachfrageseite durch geringere Exportnachfrage und national durch deutliche Konsumzurückhaltung betroffen sein.

Pandemien könnten sich in Wellen über die Welt verbreiten, in den einzelnen Regionen verliefen sie nach den bisherigen Erfahrungen aber eher kurz und heftig. "Es wäre demnach mit einer merklichen Abschwächung der Konjunktur im zweiten, aber gegebenenfalls bereits wieder mit einer Stabilisierung im dritten Quartal dieses Jahres zu rechnen, sofern Lieferketten alsbald wieder funktionieren."

Das Ministerium unterstrich, die Auftragseingänge, die Umsätze und die Produktion in der Industrie hätten sich zum Jahresanfang deutlich erhöht, wozu auch Sondereffekte beigetragen hätten. Die Geschäftserwartungen im Verarbeitenden Gewerbe hätten sich im Februar erneut etwas verbessert. "Die wirtschaftlichen Auswirkungen von Covid-19 waren allerdings noch nicht eingepreist", räumte das Ministerium ein. Die Indikatoren für den privaten Konsum sendeten nach wie vor gemischte Signale, und die positive, aber gedämpfte Entwicklung der Beschäftigung habe sich fortgesetzt.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/smh

(END) Dow Jones Newswires

March 16, 2020 05:21 ET (09:21 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
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